Descensus genitalis: Aktualisierte Empfehlungen auf S3-Niveau
Mit zunehmendem Alter, Parität und Körpergewicht steigt bei Frauen das Risiko für einen urogenitalen Descensus. Wann wird konservativ und wann operativ behandelt? Ein Blick in die aktualisierte Leitlinie.
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Für Frauen, die während der Schwangerschaft eine Präeklampsie hatten, ist die langfristige Beobachtung der Nierenfunktion wichtig. Denn sie haben ein deutlich erhöhtes Risiko für späteren Bluthochdruck, Herz-Kreislauf- und Nierenerkrankungen.
Schmerzen im rechten Unterbauch sprechen auch in der Schwangerschaft häufig für eine akute Appendizitis. Bei einer 36-jährigen Patientin erwies sich jedoch eine seltene Komplikation als Ursache der Beschwerden.
Venöse Thromboembolien treten bei Frauen mit Endometriumkarzinom deutlich häufiger auf als bisher angenommen. Oft kommt es zu VTE auch außerhalb der perioperativen Phase und vor allem im Stadium IV.
Häufig scheitert die Grippeimpfung nicht an Skepsis, sondern an unterschätztem Risiko und fehlender persönlicher Relevanz. Was folgt daraus für die Praxis?
Die Vorbereitung auf die Grippesaison beginnt lange vor der ersten Impfung. Dieser Leitfaden zeigt, wie Praxen Influenzaimpfstoffe bedarfsgerecht bestellen, korrekt lagern und sicher managen.
Standard, Hochdosis, MF-59-adjuvantiert, zellbasiert oder mRNA – Impfstoffe werden vielfältiger. Entscheidend für die Empfehlung sind Zielgruppe, immunologisches Wirkprofil und nachgewiesene Wirksamkeit.
Biofilme machen Nagelpilz therapieresistent und gelten als häufige Ursache für Rückfälle. Warum ein früher Behandlungsbeginn entscheidend ist und wie ein zweiphasiger Therapieansatz helfen kann.
Juckreiz, Brennen, Ausfluss – und das immer wieder. Chronisch rezidivierende Vulvovaginalmykosen sind für viele Frauen eine jahrelange Belastung und erfordern spezifische therapeutische Maßnahmen.
Flecken am Oberkörper können auf Pityriasis versicolor hindeuten. Lesen Sie, wie Sie die Kleienpilzflechte sicher diagnostizieren und behandeln können, inklusive aktueller Daten zu Bifonazol.
Typ-2-Diabetes und Adipositas sind keine isolierten Erkrankungen: Sie wirken sich auf zahlreiche Organsysteme aus und verursachen viel Morbidität und Kosten. Ganzheitliche Prävention ist möglich, wenn die Versorgung die unterschiedlichen Organe gezielt in den Blick nimmt und Risiken früh erkennt.
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Testosteron beeinflusst weit mehr als nur die männliche Sexualfunktion: Es erfüllt eine zentrale Funktion für Stoffwechsel, Muskel- und Knochengesundheit, Psyche und Herz-Kreislauf-System. Entsprechend vielfältig und oft unspezifisch sind die Beschwerden bei einem Mangel – dem männlichen Hypogonadismus. Hören Sie im Podcast, welche Warnsignale in der hausärztlichen Versorgung Hinweise geben können und welche Chancen eine frühzeitige Diagnose bietet.
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Urolithiasis zählt zu den häufigen Diagnosen in urologischen Facharztpraxen – bei steigender Inzidenz und Prävalenz. Auch die Rezidivraten sind hoch, besonders in Hochrisiko-Gruppen, zu denen etwa 25% der Betroffenen gehören. Daher sollte eine risikoprofilbasierte Nachbehandlung erfolgen.
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Ist das LDL-Cholesterin schon in jungen Jahren stark erhöht, kann eine familiäre Hypercholesterinämie vorliegen. Die European Atherosclerosis Society hat Empfehlungen für die Therapie veröffentlicht. Und auch die nationale Leitlinie wurde aktualisiert.
Bei frühem Typ-2-Diabetes kann ein intensives Programm aus kalorienreduzierter Ernährung und Kraft- sowie Ausdauertraining erstaunliche Erfolge erzielen: In einer kanadischen Studie erreichten 54 Prozent der Teilnehmenden innerhalb von 24 Wochen eine Remission.
KI ist schon dabei, die Arzt-Patienten-Beziehung auf den Kopf zu stellen. Wie sie mit Diagnosen umgeht, die ihr Patienten auf den Tisch knallen, berichtet Neurologin und Psychotherapeutin Dr. Alexandra Widmer im „ÄrzteTag“-Podcast.
Seit 1. September ist Semaglutid auch in Deutschland als Tablette erhältlich. Das könnte die Hemmschwelle für manche Patienten senken. Doch die richtige Einnahme hat es in sich. Woran liegt das?
Juckende Ekzeme und subkutane Granulome können gelegentlich bei Kindern auch eine gewisse Zeit nach Impfungen auftreten und länger persistieren. Was steckt dahinter – und sollte man die Impfung lieber sein lassen?
Eine ECDC-Modellanalyse zeigt: Die flächendeckende RSV-Immunisierung kann Krankenhausaufnahmen von Säuglingen deutlich senken. Langwirksame Antikörper sind dabei wohl etwas effektiver als maternale Impfungen.