Pilzvergiftungen

Bayern ist Spitzenreiter

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MÜNCHEN. Bayern hatte 2012 bundesweit die meisten Pilzvergiftungen. Laut einer Statistik der DAK stammten von dort vergangenes Jahr 43 Prozent der bundesweit gemeldeten Patienten mit schwerer Pilzvergiftung und stationärer Behandlung.

An zweiter Stelle lag Baden-Württemberg mit 17 Prozent. Insgesamt wurden in ganz Deutschland 30 schwere Pilzvergiftungen erfasst - die Fallzahl ging bundesweit im Vergleich zu 2011 um ein Viertel zurück, in Bayern stieg sie leicht an.

"Wir gehen davon aus, dass es in Bayern eine große Bevölkerungsgruppe gibt, die traditionell gerne Pilzesammeln geht", sagte Claus Uebel von der DAK. "Aufgrund der Waldgebiete gibt es auch mehr Möglichkeiten als in anderen Bundesländern, Pilze zu finden." (dpa)

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