Direkt zum Inhaltsbereich

Bei Uveitis ist oft Rheuma die Ursache

Veröffentlicht:

BARCELONA (gvg). Sechs von zehn Uveitis-Patienten haben eine häufig rheumatische Erkrankung, die den Augenproblemen zugrunde liegt. Das hat eine Studie der Universitätsaugenklinik in Heidelberg mit 1928 Uveitis-Patienten ergeben. Es handelt sich nach Angaben der Studienleiter um die größte Patientenkohorte, die wegen dieser Erkrankung untersucht wurde.

Bei knapp der Hälfte der Patienten mit sekundärer Uveitis - bei jedem vierten Patienten mit Uveitis - sind Systemerkrankungen die Ursache. Sarkoidose und die HLA-B27-assoziierte, ankylosierende Spondylitis führen mit Abstand.

Ein weiteres Drittel der Patienten mit sekundärer Uveitis hat ein rein okulares Syndrom. Auch hier liegt die HLA-B27-assoziierte anteriore Uveitis vorne. Bei einer Uveitis nach einer rheumatischen Erkrankung zu schauen, lohnt also. Infektionen sind bei Uveitis insgesamt selten: Etwa jeder zehnte ist davon betroffen. Drei von vier haben eine Herpes-Infektion oder eine Toxoplasmose.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Kommentar zum Thema Laborkontrollen unter MTX-Therapie

Wo keiner hinschaut, ist auch nichts

Zusammenspiel aus mehreren Faktoren

Rheumatoide Arthritis: Eingreifen, bevor sie ausbricht!

Das könnte Sie auch interessieren
Jugendliche die schon früh, ohne Eltern in die Sprechstunde kommen, werden selbstständiger.

© Racle Fotodesign / stock.adobe.com

Typ-1-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen

Wie gelingt der Übergang vom Pädiater in die Erwachsenenmedizin?

Frauen erhalten eine andere und meist schlechtere Behandlung als Männer. Sie sind häufiger vom Medical Gaslighting betroffen, insbesondere in der Kardiologie.

© NPS Studio / stock.adobe.com

Hormone, Schwangerschaft, Wechseljahre

Warum ein Diabetes Frauen anders trifft als Männer

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
ATTR-CM-Therapien im Wandel: Die Rolle von Acoramidis

© CLIPAREA.com / stock.adobe.com

Transthyretin-Amyloidose mit Kardiomyopathie

ATTR-CM-Therapien im Wandel: Die Rolle von Acoramidis

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Bayer Vital GmbH, Leverkusen
 Abb. 1: Anwendung von Ruxolitinib-Creme bei mittelschwerer AD

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [1,8]

Ruxolitinib-Creme bei mittelschwerer AD

Topische steroidfreie Behandlungsoption bei atopischer Dermatitis

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Incyte Biosciences Germany GmbH, München
Abb. 1: MATTERHORN-Regime beim GC/GEJC: ereignisfreies Überleben (EFS)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [10]

Perioperativ behandeln – kurativ denken

Durvalumab-basierte Therapie bei drei Tumorentitäten

Sonderbericht | Beauftragt und finanziert durch: AstraZeneca GmbH, Hamburg
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Kasuistik

Plötzliche Niesanfälle bringen Mann in Lebensgefahr

Herzbericht 2026

Das sind die aktuellen Trends in der Herzmedizin

Lesetipps
Illustration eines molekularen Modells von Messenger RNA.

© Dr_Microbe / Getty Images / iStock

Personalisierte mRNA-Therapien

Verheißungsvolle RNA-Krebsimpfstoffe: Wo steht die Forschung gerade?

Eine Ärztin tropft Allergielösung auf den präparierten Unterarm einer Patientin für den Pricktest.

© Alexander Raths / stock.adobe.com

Steigende Prävalenz

Allergiediagnostik: Dos und Don’ts für die Hausarztpraxis

Eine Thrombose in einem Gefäß

© freshidea / stock.adobe.com

ASS und P2Y12-Inhibitoren

So geht die Plättchenhemmer-Therapie in der Praxis!