Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, Gesundheitsämter und Krankenhäuser in Hessen sollen mithilfe eines neu entwickelten Tools frühzeitig über ein hohes Aufkommen saisonaler Krankheitsausbrüche informiert werden.
Präparate zur Impfung gesetzlich mitversicherter Kinder und Jugendlicher gegen COVID-19 können demnächst nicht mehr zulasten des Bundesamts für soziale Sicherung verordnet werden.
Wegen einer flächendeckenden Basisimmunität gegen SARS-CoV-2 hat die Ständige Impfkommission ihre Impfempfehlungen angepasst. Ein Überblick über die wichtigsten Aktualisierungen.
Patienten, die wegen einer schweren COVID-19-Erkrankung hospitalisiert werden müssen, haben ein erhöhtes Risiko für Lungenkrebs, fand ein US-Forscherteam heraus
Forschende bestätigen erneut, dass mRNA-Impfstoffe wirksam vor COVID-19 schützen und außerdem sicher sind. Die Technologie wird auch bereits bei anderen Erkrankungen wie Krebs geprüft.
Eine neue Studie bestätigt, dass COVID-19- und Influenzaimpfstoffe am selben Tag gegeben werden können. Das Risiko für unerwünschte Ereignisse wurde durch die Co-Administration nicht erhöht.
Eine aktuelle Studie stellt den Nutzen der Immunadsorption beim Post-COVID-Syndrom infrage. Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) sieht darin einen wichtigen Beitrag zu einer evidenzbasierten Bewertung von Therapien für Betroffene.
Infektionen haben sowohl akute als auch langfristige Folgen. Dementsprechend sind wirksame Maßnahmen unerlässlich. Expertinnen und Experten diskutierten Lösungsansätze und Herausforderungen.
Gegen Long/Post-COVID dürfen ab sofort mehrere Wirkstoffe off label und ohne Genehmigungsantrag zulasten gesetzlicher Kassen verordnet werden – allerdings nur von ganz bestimmten Herstellern.
Vor Gericht scheitert ein Mann mit seinem Verlangen nach Versorgungsleistungen wegen eines Impfschadens durch Corona-Impfungen. Die Richter sahen keinen Nachweis von Impfkomplikationen.
Die Hantavirus-Fälle und das Ebola-Infektionsgeschehen verunsichern viele Menschen. Gleichzeitig ist eine merkliche Müdigkeit spürbar, wenn es um infektionsvermeidendes Verhalten geht. Wie Hausärzte navigieren können, weiß Allgemeinmediziner Jörg Schelling.
Eine bürokratische Verpflichtung weniger: Coronainfektionen sind inzwischen soweit abgeebbt, dass nach Ansicht des Gesetzgebers Arztmeldungen zwecks Kontrolle der Gefährdungslage verzichtbar sind.
Eine Betreiberin von Testzentren hatte Nachweise über die Durchführung der Tests nicht erhoben, doch diese Dokumentationspflichten seien rechtmäßig und eine nachträgliche Kontrolle legitim.
Wegen fehlender Dokumentation muss ein Teststellenbetreiber mehr als eine halbe Million Euro an die KVWL zurückzahlen. Unerheblich sei dabei, dass die Dokumentation ohne eigenes Verschulden fehlt.
Long-COVID und ME/CFS stellen Ärztinnen und Ärzte vor Rätsel. Für eine bessere Versorgung der Patienten setzten Forscher auf Wearables, KI und Cluster. Einige Ansätze wurde bei der Digital-Health-Messe DMEA vorgestellt.
Nach der CHMP-Empfehlung hat die Europäische Kommission jetzt Modernas Kombi-Impfstoff gegen Influenza und COVID-19 zugelassen. Der Hersteller betont die Vorteile der vereinfachten Handhabung.
Sachverständige dürfen gerichtlich angeforderte Gutachten nur aus guten Gründen verweigern. Die hat Christian Drosten zwar vorgetragen. DerVirologe muss dem Sozialgericht München trotzdem ein Gutachten zu möglichen Impfschäden bei Impfungen mit Comirnaty liefern.