Unterschiedliche Disziplinen, ein Ziel: Allgemeinmediziner, Urologen und Gynäkologen wollen rezidivierende Harnwegsinfekte verhindern. Ihr Herangehen schildern sie in kurzen Video-Statements.
Wiesbaden. Neue Studiendaten belegen, dass eine parenterale Immunprophylaxe der niedrig-dosierten Langzeit-Antibiose nicht unterlegen ist. Viele Frauen wünschen sich zudem Alternativen zur Antibiose. Welche Möglichkeiten es gibt und was dabei zu beachten ist, schildern eine Ärztin und drei Ärzte in kurzen Statements.
Statement von Dr. Sebastian Nestler
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Wir brauchen ein Präparat, das auch tatsächlich angewendet wird. Drei Impfungen akzeptieren die Patientinnen. Wir impfen an den Tagen 1, 8 und 15 und sind nach zwei Wochen fertig mit der Therapie.
Dr. Sebastian Nestler, Niedergelassener Facharzt für Urologie, Leiter des MVZ Urogate, Bad Vilbel
Statement von Dr. Swaantje Schuppan
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Wir benötigen nebenwirkungsärmere, wirksamere und nachhaltigere Behandlungsalternativen zu Antibiotika. Impfungen können eine hoffnungsvolle Therapieoption sein.
Dr. Swaantje Schuppan, Ärztin mit mehrjähriger praktischer Erfahrung in Allgemeinmedizin, Psychiatrie und HNO, Darmstadt
Statement von PD Dr. Martin Vahlensieck
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Die Hälfte aller Durchbruchinfektionen unter Langzeitantibiotika-Prophylaxe resultiert aus einer mangelnden Compliance und zeigt, dass diese Form der Prophylaxe nicht funktioniert.
PD Dr. Martin Vahlensieck, Facharzt für Urologie, Chefarzt der Fachklinik Urologie, Kurpark-Klinik, Bad Nauheim
Statement von Dr. Andre-Robert Rotmann
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Ein nicht zu unterschätzendes Problem bei einer Langzeitantibiose ist das Auftreten von vaginalen Pilzinfektionen. Sie verlängern die Erkrankung und erhöhen den Leidensdruck.
Dr. Andre-Robert Rotmann, Niedergelassener Facharzt für Gynäkologie, Frankfurt am Main und Rodgau
Der Bundestag hat sich auf eine Position zu vorgeburtlichen Bluttests auf Trisomie 13, 18 und 21 geeinigt: Die Datenlage über die Anwendung der Tests soll besser werden, eine Einschränkung der GKV-Leistung ist nicht geplant.
Für Tätigkeiten mit Strahlenbelastung gibt es für Schwangere Beschäftigungsverbote. Forscher des Hannover Herzrhythmus Centrum haben nun untersucht, ob die Sorge erhöhter Strahlenbelastung im Herzkatheterlabor unbegründet ist.
Für die neu zugelassenen Arzneimittel mit den Wirkstoffen Depemokimab und Elinzanetant hat der Gemeinsame Bundesausschuss keinen Zusatznutzen anerkannt. Ursache war in den meisten Fällen, dass keine geeigneten Studiendaten vorlagen.
Biofilme machen Nagelpilz therapieresistent und gelten als häufige Ursache für Rückfälle. Warum ein früher Behandlungsbeginn entscheidend ist und wie ein zweiphasiger Therapieansatz helfen kann.
Juckreiz, Brennen, Ausfluss – und das immer wieder. Chronisch rezidivierende Vulvovaginalmykosen sind für viele Frauen eine jahrelange Belastung und erfordern spezifische therapeutische Maßnahmen.
Flecken am Oberkörper können auf Pityriasis versicolor hindeuten. Lesen Sie, wie Sie die Kleienpilzflechte sicher diagnostizieren und behandeln können, inklusive aktueller Daten zu Bifonazol.
Für die Langzeitprophylaxe von Harnwegsinfektionen sind geringe Resistenzraten und gute Verträglichkeit entscheidend. Eine neue Studie zeigt, warum dieses Antibiotikum beides erfüllt.
Die EAU hat ihre HWI-Leitlinie aktualisiert. Änderungen betreffen Klassifikation, Diagnostik und Therapie der Zystitis. Zudem wird ein weiteres Antibiotikum als Mittel der 1. Wahl empfohlen.
Aktuelle Erkenntnisse zur Prophylaxe rezidivierender Harnwegsinfekte, Resistenztrends bei E. coli und zur Wirksamkeit bewährter Antibiotika – basierend auf Real-World-Daten und Leitlinienempfehlungen.
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