Dreifacher Zuwachs erweitert Therapiespektrum

Für die Behandlung von Asthma-Kranken gibt es bald neue Therapieoptionen: Eines der Medikamente ist das inhalative Kortikoid Ciclesonid. Die Substanz wird erst in der Lunge durch spezifische Esterasen aktiviert.

Veröffentlicht:

Nach Inhalation im Rachen verbleibende oder verschluckte Anteile blieben inaktiv, so Professor Helgo Magnussen aus Großhansdorf. Das mache die neue Arznei besonders gut verträglich.

Zugelassen ist das Medikament vom Unternehmen Altana als Alvesco® bereits in Australien zur Asthma-Therapie bei Erwachsenen und Jugendlichen ab zwölf Jahren sowie im Zusammenhang mit der EU-Zulassung bereits in Großbritannien zur vorbeugenden Behandlung bei chronischem Asthma von Erwachsenen.

Das Unternehmen aus Bad Homburg hat noch ein weiteres Medikament in der Pipeline: Roflumilast. Es ist ein Hemmer der Phosphodiesterase (PDE) 4, einem Enzym, das den antientzündlichen Botenstoff cAMP inaktiviert. Die EU-Zulassung für Roflumilast zur Therapie bei COPD oder Asthma ist beantragt.

Eine weitere Innovation für Lungenkranke ist der rekombinante humane Anti-IgE-Antikörper Omalizumab von Genentech. Er vermindert die Symptomatik eines allergischen Asthmas und erlaubt die Reduktion der Steroiddosis. Zugelassen ist die Substanz als Xolair® bereits in den USA für Erwachsene und Jugendliche. Die Beantragung der EU-Zulassung ist für dieses Jahr geplant. (ikr)

Lesen Sie dazu auch:

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Einnahme von Säureblockern

Vorsicht vor langfristiger Verordnung von Protononpumpeninhibitoren

Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

© Oleh / stock.adobe.com

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Lilly Deutschland GmbH, Bad Homburg v.d.H.
Abb. 2: ADA und nAb unter AVT05 und Referenz-Golimumab bis Woche 16

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Colitis ulcerosa

Das erste Golimumab-Biosimilar erweitert die Therapieoption bei entzündlichen Erkrankungen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Abb. 2: Infusionsschema der REGENCY-Studie

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Neue Therapieoption bei Lupus-Nephritis verfügbar

Obinutuzumab verbessert Nierenoutcomes bei Lupus-Nephritis

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Roche Pharma AG, Grenzach-Wyhlen
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Brustkrebs Symbolbild

© Sebastian Kaulitzki / stock.adobe.com

Risikoadaptiert und individualisiert behandeln

Frühes Mammakarzinom: So optimieren Sie die Therapie

Kooperation | In Kooperation mit: Deutscher Krebsgesellschaft und Stiftung Deutsche Krebshilfe
Eine Ärztin spricht mit einer Patientin.

© Siphosethu F / peopleimages.com / Stock.adobe.com

Krebsprävention durch Kommunikation

Zu Krebs halten sich Mythen und Irrtümer hartnäckig – Aufklärung tut not

Kooperation | In Kooperation mit: Deutscher Krebsgesellschaft und Stiftung Deutsche Krebshilfe
Drei Operateure in einem Operationssaal.

© Robert Kneschke / stock.adobe.com

Krebskongress

Tumorchirurgie: Geschlecht zählt auf beiden Seiten des Skalpells

Kooperation | In Kooperation mit: Deutscher Krebsgesellschaft und Stiftung Deutsche Krebshilfe