Neue Inhalationssysteme vereinfachen die Behandlung

Einige Neuheiten hat es in den vergangenen Monaten gegeben, was die Inhalationstherapie bei Asthmatikern und Patienten mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) betrifft.

Veröffentlicht:

Der Respimat® Soft Inhaler etwa erzeugt das Aerosol erstmals rein mechanisch und unabhängig vom Inspirationsfluß der Kranken. Das neue Gerät, das das Unternehmen Boehringer Ingelheim mit seinem Kombinationspräparat aus Fenoterol plus Ipratropium (Berodual®) auf den deutschen Markt gebracht hat, setzt ohne Treibgas - allein durch die Kraft einer gespannten Feder - über 1,2 Sekunden, verglichen mit 0,1 bis 0,2 Sekunden bei treibgasgetriebenen Dosieraerosolen, eine Aerosolwolke frei, die sich sehr langsam ausbreitet.

Dem Patienten bleibt damit Zeit für eine ruhige und langsame Inhalation. Darüber hinaus ist die Wirksamkeit der Inhalation unabhängig vom Inspirationsfluß der Patienten.

Ein einfach zu bedienendes Inhalations-Gerät ist auch Easybreathe® vom Unternehmen Sandoz. Den neuen atemzuggesteuerten FCKW-freien Inhalator gibt es bestückt mit dem Beta-2-Mimetikum Salbutamol (Salbubreathe Sandoz®) in einer Dosierung von 100 Mikrogramm pro Hub sowie mit dem Kortikoid Beclometason (Beclobreathe Sandoz®) in Dosierungen von 100 und 250 Mikrogramm pro Sprühstoß. Das neue Inhalationsgerät ist schon mit einem Atemzugvolumen von 20 Litern pro Minute auslösbar. (ikr)

Lesen Sie dazu auch:

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Einnahme von Säureblockern

Vorsicht vor langfristiger Verordnung von Protononpumpeninhibitoren

Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

© Oleh / stock.adobe.com

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Lilly Deutschland GmbH, Bad Homburg v.d.H.
Abb. 2: ADA und nAb unter AVT05 und Referenz-Golimumab bis Woche 16

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Colitis ulcerosa

Das erste Golimumab-Biosimilar erweitert die Therapieoption bei entzündlichen Erkrankungen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Abb. 2: Infusionsschema der REGENCY-Studie

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Neue Therapieoption bei Lupus-Nephritis verfügbar

Obinutuzumab verbessert Nierenoutcomes bei Lupus-Nephritis

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Roche Pharma AG, Grenzach-Wyhlen
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Brustkrebs Symbolbild

© Sebastian Kaulitzki / stock.adobe.com

Risikoadaptiert und individualisiert behandeln

Frühes Mammakarzinom: So optimieren Sie die Therapie

Kooperation | In Kooperation mit: Deutscher Krebsgesellschaft und Stiftung Deutsche Krebshilfe
Eine Ärztin spricht mit einer Patientin.

© Siphosethu F / peopleimages.com / Stock.adobe.com

Krebsprävention durch Kommunikation

Zu Krebs halten sich Mythen und Irrtümer hartnäckig – Aufklärung tut not

Kooperation | In Kooperation mit: Deutscher Krebsgesellschaft und Stiftung Deutsche Krebshilfe
Drei Operateure in einem Operationssaal.

© Robert Kneschke / stock.adobe.com

Krebskongress

Tumorchirurgie: Geschlecht zählt auf beiden Seiten des Skalpells

Kooperation | In Kooperation mit: Deutscher Krebsgesellschaft und Stiftung Deutsche Krebshilfe