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Ebola-Krise

EU sichert mehr Geld zu

Die Europäische Union hat den drei am stärksten vom Ebola-Ausbruch in Westafrika betroffenen Ländern weitere Unterstützung zugesagt.

Veröffentlicht:

CONAKRY. Guinea, Liberia und Sierra Leone sollen von der EU weitere 62 Millionen Euro zur Bekämpfung von Ebola erhalten.

Dies wurde während eines Besuchs von EU-Entwicklungskommissar Neven Mimica am Samstag in Guinea mitgeteilt. Dabei wurden von EU-Seite bis 2020 weitere 244 Millionen Euro für Entwicklungsprojekte in dem Land zugesagt.

Die EU und ihre Mitgliedstaaten haben bislang mehr als eine Milliarde Euro für die Ebola-Bekämpfung versprochen.

Bislang 6200 Tote

Trotz aller Hilfsmaßnahmen sterben in Westafrika weiterhin viele Menschen an Ebola. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kamen allein in Guinea, Liberia und Sierra Leone bislang knapp 6200 Menschen ums Leben.

Die WHO geht davon aus, dass es eine hohe Dunkelziffer gibt. Zudem werden in der Statistik auch Infektions- und Todesfälle erfasst, bei denen zwar ein dringender Verdacht auf Ebola besteht, jedoch kein eindeutiger Nachweis vorliegt.

Kubanischer Ebola-Patient ist geheilt

Der von einer Ebola-Erkrankung geheilte kubanische Arzt ist in sein Heimatland zurückgekehrt. Er sei bereit, wieder nach Afrika zu gehen, sagte der Mediziner nach seiner Ankunft in der Hauptstadt Havanna vor Journalisten.

Der Arzt war einer von über 250 kubanischen Helfern, die in Westafrika im Einsatz gegen Ebola sind. Er hatte sich Mitte November in Sierra Leone mit dem Virus infiziert.

Kurz danach wurde er in Absprache mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Behandlung ins schweizerische Genf ausgeflogen.

Die dortige Universitätsklinik erklärte ihn vor wenigen Tagen für geheilt. (dpa)

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