TIP

Ein Hautmaulwurf als Urlaubsmitbringsel

Veröffentlicht: 28.03.2006, 08:00 Uhr

Fallen bei einem Patienten gerötete Mäander in der Haut auf, an deren Ende ein prall gefülltes Bläschen sitzt, ist vermutlich ein Hautmaulwurf am Werk.

Vor allem bei Patienten, die kurz zuvor einen Urlaub in den Tropen oder Subtropen verbracht haben, sollten Sie an einen Befall mit Larven des Hakenwurms (Ancylostoma) denken.

Diese befallen normalerweise Hunde und Katzen, können aber auch in menschliche Haut eindringen, vor allem an Händen und Füßen. Typisch sind dann scharf begrenzte, lineare, stark juckende ein bis zwei Millimeter breite Rötungen, die Bohrgänge, die täglich einige Millimeter länger werden.

Flüssiger Stickstoff oder Thiabendazol-Salbe zweimal täglich (1 g Thiabendazol auf 10 g Vaseline) vertreibt meist den lästigen Gast.

Mehr zum Thema

COVID-19-Splitter

Sterberate bei COVID-19 deutlich gesunken

Interview zum Welt-Psoriasis-Tag

Wie Patienten und Ärzte vom PsoBest-Register profitieren

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Pflegekräfte versorgen einen Patienten auf der Intensivstation im Operativen Zentrum II des Universitätsklinikums Essen.

COVID-19-Versorgung

Intensivstationen: Das Personal ist der Flaschenhals

Die EU geht davon aus, dass im Frühjahr zumindest Impfstoff für Risikogruppen und Gesundheitspersonal zur Verfügung stehen könnte.

EU verbreitet Optimismus

Ist der Corona-Impfstoff bald da?

Blutgefäß mit Erythrozyten und Sauerstoff-Molekülen: Bei einem kardiogenen Schock kommt es zu einer Schädigung von Endothelzellen, die die innere Gefäßwand auskleiden. Das daraus resultierende „vascular leakage“, also die erhöhte Durchlässigkeit der Gefäße, führt dazu, dass das Gewebe schlechter mit Sauerstoff versorgt wird. Ein neuer molekularer Antikörper soll jetzt die pathophysiologische Kaskade durchbrechen.

Sterberisiko senken

Neuer Therapie-Ansatz bei kardiogenem Schock