Arzttermine
Umfrage: Digital Natives wollen Terminbuchung-Plattformen nicht in privater Hand sehen
Plattformen für Online-Terminbuchungen sollten von der öffentlichen Hand betrieben werden. Das finden laut einer Umfrage vor allem junge Menschen.
Veröffentlicht:Berlin. Online-Terminbuchungen in Praxen finden Bundesbürger in der Regel gut und praktisch. Doch viele sehen Buchungsplattformen in privatwirtschaftlicher Hand kritisch und glauben, dass die öffentliche Hand der bessere Organisator wäre.
Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die unter 5.000 Männern und Frauen im Auftrag des IT-Anbieters medatixx vorgenommen wurde.
Terminservicestellen und Praxen
116117-Terminservice: Wie das Bereitstellen von TSS-Terminen reibungsloser klappt
Laut einer Mitteilung von Montag sprachen sich 42 Prozent der Befragten dafür aus, die Terminvergabe eher oder eindeutig von einer öffentlichen Stelle arrangieren zu lassen. 22 Prozent finden private Betreiber in Ordnung, 34 Prozent äußerten keine Meinung dazu.
Anhänger einer staatlich organisierten Plattform sind vor allem die Männer und Frauen in der Altersgruppe der 18 bis 39-Jährigen: Mehr als die Hälfte der Personen dieser Kohorte sympathisieren mit einem öffentlichen Betreiber.
Die Online-Terminbuchung war das digitale Angebot von Arztpraxen, das am meisten genutzt wurde: 54 Prozent der Umfrage-Teilnehmer gaben an, das Tool zu verwenden. Daneben wird laut medatixx auch die Möglichkeit, digitale Anfragen zu stellen oder Dokumente online auszutauschen, als deutlicher Nutzen wahrgenommen. (eb)












