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Frauen erhalten relativ selten TNFa-Blocker

BARCELONA (gvg). Wie bei anderen Erkrankungen so auch bei der Rheumatoiden Arthritis (RA): Für Frauen scheint der Weg zu einer effektiven Medikation etwas steiniger zu sein als für Männer.

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So deuten etwa Daten aus dem Stockholmer anti-TNFaa-Follow-up-Register (STURE) darauf hin, dass die Krankheitsaktivität, die nötig ist, damit Frauen einen TNFaa-Blocker verschrieben bekommen, höher ist als bei Männern.

In der Studie wurde bei 644 Patienten die RA-Aktivität mit dem Disease Activity Score 28 (DAS28) erfasst, der Schmerzen und Schwellungen an 28 Gelenken einbezieht (Werte 0 bis 9). Frauen erhielten TNFa-Blocker im Mittel bei einem DAS28 von 5,5. Bei Männern genügte ein Wert von 5,0.

Unterschiede gab es auch bei der Lebensqualität: Bei der Selbsteinschätzung auf visuellen Analogskalen gaben sich die Frauen - passend zu einer insgesamt höheren Krankheitsaktivität - schlechtere Noten als Männer.

Wenn jedoch die Ärzte nach ihrer Einschätzung der Lebensqualität der Patienten gefragt wurden, gab es keine Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Patienten. Frauen müssen demnach stärker erkrankt sein als Männer, um mit einer RA ernstgenommen zu werden.

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