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Gen bremst Wachstum von Hirntumoren

HANNOVER (eb). Das Team um Professorin Ruthild Weber von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) hat entdeckt, dass ein Gen mit bislang unbekannter Funktion dem Wachstum von Hirntumoren entgegenwirkt.

Veröffentlicht:

Die Wissenschaftler des MHH-Instituts für Humangenetik haben Zellen untersucht, die von Glioblastomen abstammen. Dabei ist ihnen ein Gen aufgefallen, das in vielen Glioblastomen verändert vorlag (Brain 2012; online 16. März).

"Wenn ein Gen in einem Tumor inaktiviert ist, ist das ein Hinweis darauf, dass es Tumor-unterdrückend wirkt", wird Weber in einer MHH-Mitteilung zitiert. Die Genveränderung wurde auch in Tumoren anderer Organe entdeckt.

"Möglicherweise ist seine tumorsuppressive Wirkung nicht auf Gehirntumore beschränkt, sondern spielt auch bei Brust- und Darmkrebs eine Rolle", so Weber.

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