Gendefekt für Kostmann-Leiden identifiziert

Veröffentlicht:

NEU-ISENBURG (eb). Die genetische Ursache für das Kostmann-Syndrom, einer seltenen Erbkrankheit, haben Forscher von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) herausgefunden. Es ist eine Mutation im Gen HAX1, das die Bauanleitung für einen wichtigen Regulator der Apoptose enthält, teilt die MHH mit.

Der Defekt hat zur Folge, dass die Ausreifung der Granulozyten vorzeitig gestoppt wird und ihre Zahl deshalb stark vermindert ist. Kinder mit Kostmann-Syndron bekommen schon in den ersten Lebensmonaten lebensgefährliche bakterielle Infektionen wie Pneumonien, Abszesse an inneren Organen oder der Haut. (Nature Genetics 39, 2006, 86).

Schlagworte:
Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Einsatz im Kriegsgebiet

Essener HNO-Ärztin hilft Menschen im Iran via Telemedizin

Lesetipps
Endoskopische Auffälligkeiten bei der Colitis ulcerosa

© Gastrolab / Science Photo Library

Interview

Das ist neu in der S3-Leitlinie Colitis ulcerosa

Was bringt die Messung von Lipoprotein(a)?

© Gina Sanders / stock.adobe.com

Pro & Contra

Was bringt die Messung von Lipoprotein(a)?