Direkt zum Inhaltsbereich

Schwere Fälle erwartet

Grippeimpfung schützt vor A (H1N1)

Das Schweinegrippe- Virus zirkuliert weiter in der Bevölkerung. Experten raten zur Impfung.

Veröffentlicht:

KOPENHAGEN. Im Jahr 2009 löste das Influenza-Virus A (H1N1), bekannt auch als Schweinegrippe-Virus, eine Pandemie aus, an der nach Angaben der WHO allein in diesem einen Jahr 100.000 bis 400.000 Menschen starben.

Da damals ein völlig neuer Subtyp des A (H1N1) entstand, waren nur wenige Menschen immun und das Virus konnte sich weltweit verbreiten.

Seit der Pandemie zirkuliere A (H1N1) als saisonales Grippevirus weiter in der menschlichen Bevölkerung, erklärt die WHO in einer Mitteilung.

In der Grippesaison 2015 / 2016 erwartet die Organisation in mehreren europäischen Ländern schwere Infektionen mit A (H1N1) und sogar Todesfälle. Das saisonal auftretende Influenza-A-Virus sei aber wohl nicht gefährlicher als das pandemische.

Es gebe Hinweise darauf, dass die Impfung für die Grippesaison 2015 / 2016 einen hohen Schutz vor A (H1N1) biete, so die WHO in einer Mitteilung.

Die Wirksamkeit der Impfung hänge ja von vielen Faktoren ab, wesentlich sei, inwiefern die im Impfstoff enthaltenen Virusstämme mit den zirkulierenden Influenzavirusvarianten übereinstimmten. Dies sei bei A(H1N1) der Fall.

Da im Jahr 2009 besonders junge, gesunde Menschen von einer Infektion mit dem Influenza-Virus A (H1N1) betroffen waren, sieht die WHO auch in dieser Saison ein erhöhtes Infektions-Risiko für jüngere und eigentlich gesunde Menschen und rät zur Impfung.

Für bestimmte Bevölkerungsgruppen gilt der Ratschlag zu einer jährlichen Grippeimpfung prinzipiell, etwa für Personen über 65 Jahren, Bewohner von Wohnstätten für ältere Menschen oder Menschen mit Behinderung, Schwangere, Personen mit chronischen Erkrankungen von Herz und Lunge sowie neurologische Erkrankungen und Kinder im Alter zwischen 6-59 Monaten. (bae)

Mehr zum Thema

Pharmazeutische Dienstleistungen

Nachfrageschub für Grippeimpfung in Apotheken – aber auf Niedrigstniveau

Das könnte Sie auch interessieren
Wie Haus- und Fachärzte gemeinsam Impflücken schließen

© Vladimir Vladimirov | iStock (Symbolbild mit Fotomodellen)

Round-Table-Gespräch

Wie Haus- und Fachärzte gemeinsam Impflücken schließen

Anzeige | Viatris Germany GmbH
Die häufigsten Praxisfragen zur Influenzaimpfung

© Aitor Diago | Getty Images

Wer, wann, womit?

Die häufigsten Praxisfragen zur Influenzaimpfung

Anzeige | Viatris Germany GmbH
Hohe Verantwortung, moderate Impfquote

© FatCamera | Getty Images (Symbolbild mit Fotomodellen)

Impfstatus Klinikpersonal

Hohe Verantwortung, moderate Impfquote

Anzeige | Viatris Germany GmbH
Überzeugende Real-World-Daten zur Langzeitprophylaxe

© AndreasReh, Ljupco, tinydevil, shapecharge | istock

rHWI

Überzeugende Real-World-Daten zur Langzeitprophylaxe

Anzeige | MIP Pharma GmbH
Antibiotikum mit antimykotischen Zusatznutzen

© Dr_Microbe | Adobe Stock

In vitro-Studien

Antibiotikum mit antimykotischen Zusatznutzen

Anzeige | MIP Pharma GmbH
Therapie bei unkomplizierter Zystitis

© Dr_Microbe | Adobe Stock

Evidenz, Resistenz & Wirksamkeit

Therapie bei unkomplizierter Zystitis

Anzeige | MIP Pharma GmbH
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Studien CLIMB THAL-111 und -131: Veränderung des Gesamt-Hb-Werts und des HbF-Werts nach Exa-cel-Infusion bei TDT-Patientinnen und -Patienten (Quelle: Locatelli F et al., European Society for Blood and Marrow Transplantation (EBMT) 2026, Madrid, Spanien, Abstract GS2-5)

© Springer Medizin Verlag

Neue Perspektiven bei Hämoglobinopathien

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Vertex Pharmaceuticals (Germany) GmbH, München
Abb. 1: Folgen einer Fehldiagnose bei Menschen mit einer Seltenen Erkrankung (SE), die angaben, dass ihre SE oder die SE einer von ihnen betreuten Person mindestens einmal falsch diagnostiziert wurde (n=4.756)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [2]

Neuromyelitis-Optica-Spektrum-Erkrankungen

Weshalb das rechtzeitige Erkennen und Behandeln wichtig ist

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Alexion Pharma Germany GmbH, München
Abb. 1: WAYPOINT-Studie: schnelle und signifikante Reduktion des SNOT-22-Scores über 52 Wochen

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [6]

Schwere, unkontrollierte CRSwNP

Wirkansatz an epithelialen Alarminen

Sonderbericht | Beauftragt und finanziert durch: AstraZeneca GmbH, Hamburg
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Warnzeichen trockener Reizhusten

Wenn bei Rheuma die Lunge knistert

Fußball-Weltmeisterschaft

WM-Kolumne: Wie Teamgeist eine Mannschaft beflügelt

Lesetipps
Eine bleibende Diskussion: Betablocker nach Herzinfarkt.

© Jakub Krechowicz / Stock.adobe.com

Pro & Contra

Betablocker nach Herzinfarkt – Standard oder Einzelfallentscheidung?

Nahaufnahme der rechten Wange eines Patienten mit Acne vulgaris.

© soupstock / stock.adobe.com

Hautärztliche Empfehlungen

Welche Ernährung bei Akne ratsam ist