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Imatinib hält Fortschreiten der Leukämie auf

ATLANTA (nsi). Fünf Jahre nach Beginn einer Imatinib-Therapie bei Patienten mit chronischer myeloischer Leukämie (CML) ist die Krankheit nur bei 7,4 Prozent der Probanden fortgeschritten. Das ist eines der Ergebnisse der jetzt veröffentlichten IRIS-Studie.

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"Das sind sehr gute Ergebnisse, und sie haben Imatinib als Standard für die Erstlinienbehandlung von CML-Patienten bestätigt", sagte Professor Brian Druker aus Portland im Staat Oregon. Druker hat jetzt die Fünf-Jahres-Daten der IRIS-Studie bei der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology in Atlanta vorgestellt. Nur knapp fünf Prozent der Patienten in der Imatinib-Gruppe seien an den Folgen der CML gestorben.

In der IRIS-Studie wurden mehr als 1100 zuvor nicht behandelte Patienten, wie berichtet, entweder mit der Standardtherapie aus Interferon-alpha plus Cytosinarabinosid oder mit Imatinib (Glivec®) in einer Dosierung von 400 mg am Tag behandelt. Patienten vom Standardarm konnten in die Imatinib-Gruppe wechseln. So erhielten nach fünf Jahren nur noch drei Prozent der Patienten Interferon und Cytosinarabinosid.

"Insgesamt ist das Risiko gering, daß unter einer Imatinib-Therapie die CML fortschreitet", sagte Druker. Nur bei 7,4 Prozent der Patienten habe sich die Leukämie von der chronischen in die akzelerierte Phase oder zur Blastenkrise entwickelt. In der akzelerierten Phase geht die Differenzierungsfähigkeit der Krebszellen langsam verloren. Die Blastenkrise ist die letzte CML-Phase, in der massiv Blasten ins Blut geschwemmt werden.

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