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Jährlich 220 000 Krebstote in Deutschland

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BERLIN (dpa). Bei jedem dritten Krebstoten in Deutschland könnte der Tod durch Krebs mit einer besseren Vorsorge und Früherkennung vermieden werden, sagten Onkologen im Vorfeld des 26. Deutschen Krebskongresses, der morgen in Berlin beginnt.

Demnach erkranken in Deutschland 340 000 Menschen jedes Jahr neu an Krebs, 220 000 Menschen sterben daran. Davon sterben 40 000 an einem Bronchialkarzinom - das sind mehr als bei jeder anderen Krebsart, so der Generalsekretär der Deutschen Krebsgesellschaft, Professor Peter Drings. "Jeder zweite Raucher wird an den Folgen des Rauchens sterben", sagte Drings.

Die Krebsprävention bildet deshalb einen Schwerpunkt des Kongresses, zu dem 7000 Teilnehmer erwartet werden. Im Blickpunkt stehen auch neue Diagnoseverfahren wie die Messung der Aktivität von Krebs-Genen, neue Arzneien wie Kinase-Hemmer und aktuelle Verfahren zur Gentherapie bei Tumor-Erkrankungen.

Lesen Sie dazu auch: Suizid-Gene sollen Krebszellen töten

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