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Modell gegen den Ärztemangel

KV Sachsen eröffnet dermatologische Eigenpraxis

Eine neue dermatologische Praxis der KV Sachsen soll die Unterversorgung in Löbau-Zittau beheben. Dort werden zwei Ärztinnen des Universitätsklinikums Dresden im Rahmen einer Arbeitnehmerüberlassung tätig.

Veröffentlicht:

Ebersbach-Neugersdorf. Die KV Sachsen hat am Klinikum Oberlausitzer Bergland in Ebersbach-Neugersdorf eine neue dermatologische Eigenpraxis eröffnet. Ziel sei es, die ambulante hautärztliche Versorgung in der Region nachhaltig zu stabilisieren und für die Bevölkerung wohnortnah zugänglich zu machen, heißt es in einer Mitteilung der KV.

Die neue Praxis entstand auf Initiative der KV und in enger Kooperation mit dem des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden (UKDD). Während das UKDD die ärztliche Expertise vor Ort bereitstellt und das Klinikum Oberlausitzer Bergland gGmbH den Kooperationspartnern die Praxisräumlichkeiten überlässt, übernimmt die KV Sachsen die Gesamtverantwortung für den Praxisbetrieb.

Präsenzbehandlung und Videosprechstunden

In der Praxis werden allgemeine dermatologische Leistungen und allergologische Diagnostik und Behandlung angeboten. Die Versorgung erfolgt sowohl in Präsenz- als auch in Videosprechstunden. Ergänzend ist die Praxis in das telemedizinische Projekt „Dermatologisches Telekonsil“ eingebunden.

Hintergrund der Initiative ist eine seit Oktober 2020 bestehende Unterversorgung im Bereich der hautärztlichen Betreuung im Planungsgebiet Löbau-Zittau. Trotz intensiver Bemühungen konnte bislang kein neuer Dermatologe für die eigene Niederlassung in der Region gewonnen werden.

Die neue Eigenpraxis der KV Sachsen stelle daher einen kooperativen Versorgungsansatz dar, bei dem zwei Ärztinnen über das Universitätsklinikum Dresden im Rahmen einer Arbeitnehmerüberlassung tätig werden, heißt es. (kaha)

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