i.m. Immunprophylaxe
Keine Angst vor IGeL
Um wiederkehrende Blasenentzündungen zu verhindern, sind Frauen bereit, Geld auszugeben – meist in der Apotheke. Dabei ist die Immunprophylaxe in der Arztpraxis mittel- und langfristig kostengünstiger als viele OTC-Präparate.
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Wiesbaden. Viele Ärzte sind zögerlich oder zurückhaltend, was individuelle Gesundheitsleistungen betrifft. Dazu gibt es keinen Grund dazu, solange das IGeL-Angebot sinnvoll ist, den Patientinnen und Patienten einen Nutzen bringt. Dieser Nutzen ist bei der parenteralen Immunprophylaxe nachgewiesen.
Auf den ersten Blick erscheinen die Kosten für drei Injektionen des Immunprophylaktikums StroVac® hoch. Darum lohnt ein Vergleich mit den Kosten für OTC-Präparate aus der Apotheke, wie etwa Femannose® oder Utipro®. Dann zeigt sich, dass die i.m. Immunprophylaxe vor allem langfristig besonders ökonomisch ist.
Kostenvergleich von Strovac® mit anderen Präparaten. Quellen: 1) Lauer-Taxe AVP 01.12.2021 2) Berechnung nach empfohlener Tagesdosis des Herstellers; Die tatsächliche Einnahmedauer richtet sich nach Empfehlung des jeweiligen Herstellers
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Dies war dann auch ein Ergebnis des interdisziplinären Workshops zur Prophylaxe rezidivierender Harnwegsinfekte: Die parenterale Immunprophylaxe ist wirksam, hat kaum Nebenwirkungen, erfüllt den Patientinnenwunsch nach Alternativen zur Langzeit-Antibiose und hat keine Compliance-Probleme. „Keine Angst vor IGeL“, war daher eine Folgerung der vier Teilnehmenden am Workshop.












