Schweinegrippe

Keine Angst vor nächster Schweinegrippe-Welle

KÖLN (iss). Die Deutschen haben offenbar großes Vertrauen in die Vorbereitungen auf eine neue Schweinegrippe-Welle.

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Nach einer Umfrage des Unternehmens Europ Assistance halten 73 Prozent die Vorsorgemaßnahmen für ausreichend. In Polen sind das dagegen nur 42 Prozent, in Großbritannien 58 Prozent und in Frankreich 69 Prozent.

Für das Gesundheitsbarometer 2009 hat Europ Assistance, die zur italienischen Versicherungsgruppe Generali gehört, in Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien, Schweden und Polen jeweils 400 Einwohner über 18 Jahren zu verschiedenen gesundheitsbezogenen Themen befragt.

In neuen Epidemien sehen 46 Prozent eine wichtige künftige Bedrohung des Gesundheitssystems - das ist der geringste Wert bei einer vorgegebenen Liste mit sieben Faktoren. Die größte Sorge macht den Deutschen mit 68 Prozent der Ärztemangel, gefolgt vom ungleichen Zugang zur medizinischen Versorgung (63 Prozent) und dem Fehlen öffentlicher Mittel (62 Prozent).

Auf einer Skala von 1 (schlecht) bis 5 (hervorragend) bewerten die Deutschen die aktuelle Organisation des Gesundheitswesens im Schnitt mit einer 2,4. Die besten Noten geben die Briten ihrem Gesundheitssystem (2,8), am schlechtesten schneidet Polen bei seinen Einwohnern ab (1,7).

Die Qualität der Versorgung beim niedergelassenen Arzt beurteilen die Deutschen mit 2,9 besser als das System. Das ist auch in den anderen europäischen Ländern so. Noch besser stehen in Deutschland die Krankenhäuser im Urteil der Bevölkerung da. Sie erhalten eine durchschnittliche Bewertung von 3,0 für die Versorgungsqualität. Insgesamt halten 64 Prozent die Qualität für gut bis hervorragend.

Wenn es um Versorgungseinrichtungen geht, haben 81 Prozent der Deutschen Vertrauen in die Gründung und das Management durch Ärzte. 74 Prozent trauen das Wohlfahrtsorganisationen zu und 66 Prozent Patientenorganisationen. Den Staat halten 62 Prozent für geeignet, nur 20 Prozent Pharmaunternehmen oder andere industrielle Gruppen.

Lesen Sie dazu auch: H1N1-Gene geistern seit 1918 durch Menschen- und Schweinegrippe-Viren

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