Allgemeinmedizin

Kondompflicht in Bordellen bei WM

Veröffentlicht: 27.02.2006, 08:00 Uhr

MÜNCHEN (dpa). Liebeshungrigen Fußballfans wird während der Fußball-Weltmeisterschaft beim Bordellbesuch in Bayern ausdrücklich der Gebrauch von Kondomen vorgeschrieben.

Die Etablissements sollen das den Freiern durch "deutlich sichtbar und gut lesbare" Schilder bekannt geben. Wie das Gesundheitsministerium im Landtag berichtete, wird dazu die Hygieneverordnung geändert.

Die oppositionelle Landtags-SPD wies darauf hin, daß es die Kondompflicht bereits seit einigen Jahren gebe, doch werde sie häufig mißachtet. Die Strafen für Verstöße seien zu gering. Die Schilder sollten am besten in mehreren Sprachen abgefaßt werden.

Mehr zum Thema

Tipps von Ärzten

So lässt sich die Formular-Flut bewältigen

Modernes Wundmanagement

Nachweis ohne Alternative wurmt Verbandmittel-Anbieter

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Die EU geht davon aus, dass im Frühjahr zumindest Impfstoff für Risikogruppen und Gesundheitspersonal zur Verfügung stehen könnte.

EU verbreitet Optimismus

Ist der Corona-Impfstoff bald da?

Pflegekräfte versorgen einen Patienten auf der Intensivstation im Operativen Zentrum II des Universitätsklinikums Essen.

COVID-19-Versorgung

Intensivstationen: Das Personal ist der Flaschenhals

Blutgefäß mit Erythrozyten und Sauerstoff-Molekülen: Bei einem kardiogenen Schock kommt es zu einer Schädigung von Endothelzellen, die die innere Gefäßwand auskleiden. Das daraus resultierende „vascular leakage“, also die erhöhte Durchlässigkeit der Gefäße, führt dazu, dass das Gewebe schlechter mit Sauerstoff versorgt wird. Ein neuer molekularer Antikörper soll jetzt die pathophysiologische Kaskade durchbrechen.

Sterberisiko senken

Neuer Therapie-Ansatz bei kardiogenem Schock