Kummer im Wochenbett ernst nehmen!

BERLIN (sun). Die Deutsche Psychotherapeutenvereinigung (DPtV) hat davor gewarnt, das Krankheitsbild der Wochenbettdepression zu unterschätzen.

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Studien zufolge entwickeln zehn bis 15 Prozent der Mütter nach der Geburt eine postpartale Depression. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gab es 2011 etwa 680.000 Geburten.

"Die Wochenbettdepression kann zu dramatischen Folgen bei Frauen und Kindern führen", sagte Dieter Best, Vorsitzender der DPtV.

Die Betroffenen müssten daher möglichst schnell eine Psychotherapie beginnen. Die Wartezeiten auf einen Psychotherapieplatz seien mit bis zu sechs Monaten zu lang.

Aus Sicht des DPtV ist die "verfehlte Bedarfsplanung" schuld daran. Sie lasse keine weiteren Niederlassungen zu. Der GKV-Spitzenverband betonte, dass viele Gebiete bereits überversorgt seien.

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