Allgemeinmedizin

Machen uns Mutationen zu Methusalems?

Veröffentlicht: 07.03.2008, 05:00 Uhr

NEW YORK (ple). US-Forscher haben weitere genetische Veränderungen entdeckt, die offenbar dazu beitragen, dass Menschen ein sehr hohes Alter erreichen (PNAS 105/9, 2008, 3438).

In ihrer Untersuchung mit 384 Aschkenasim-Juden Osteuropas analysierte die Gruppe um Dr. Nil Barzilai aus New York jene Gene, die die Aktivität des Hormons IGF-I (insulin-like growth factor I) steuern. Die Studienteilnehmer waren zwischen 95 und 108 Jahre alt. Teilnehmer der Vergleichsgruppe waren im Schnitt knapp 80 Jahre alt.

Die Forscher entdeckten, dass Mutationen im Gen für den IGF-I-Rezeptor häufiger bei den älteren Teilnehmern nachweisbar waren als in der Vergleichsgruppe. Ein derzeit getesteter IGF-I-Hemmer könne vielleicht das Altern verlangsamen, so die Forscher.

Mehr zum Thema

Blutzuckermessung

Für jeden Diabetiker das passende CGM-Gerät

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Coronavirus tut auch der Schmerzversorgung weh

„Aktionstag gegen den Schmerz“

Coronavirus tut auch der Schmerzversorgung weh

Was Abstandsregeln und Maskenschutz bewirken

COVID-19

Was Abstandsregeln und Maskenschutz bewirken

Corona-Massentests könnten zu höherem Beitragssatz führen

GKV-Spitzenverband warnt

Corona-Massentests könnten zu höherem Beitragssatz führen

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden