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Mit Hopfeninhaltsstoffen gegen Krebs

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HOHENHEIM. Für einige Inhaltsstoffe des Hopfens haben Wissenschaftler eine krebshemmende Wirkung nachgewiesen. Das Problem: Der menschliche Körper nimmt diese Stoffe nur in geringem Maße auf, heißt es in einer Mitteilung der Universität Hohenheim. Basierend auf den Arbeiten zweier Tübinger Krebsforscher, die unter Laborbedingungen die Pflanzenstoffe untersucht haben, wollen nun Ernährungswissenschaftler aus Hohenheim die Bioverfügbarkeit dieser Substanzen untersuchen und verbessern.

Um die Aufnahme solcher fettlöslicher Substanzen zu erhöhen, greifen die Forscher zu einem Trick: Sie verpacken sie in sogenannte Mizellen und erhöhen auf diese Weise ihre Löslichkeit. "Mizellen dienen natürlicherweise als Transportvehikel für die Aufnahme fettlöslicher Nährstoffe im Darm", wird Professor Jan Frank, Ernährungswissenschaftler an der Universität Hohenheim, in der Mitteilung zitiert. "Dafür schüttet der Körper Gallensäuren als Emulgatoren aus, die die Substanzen umschließen und in den Organismus einschleusen." Derartige Mizellen lassen sich auch künstlich nachbauen. (eb)

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