Tumor

Mit Hopfeninhaltsstoffen gegen Krebs

Veröffentlicht:

HOHENHEIM. Für einige Inhaltsstoffe des Hopfens haben Wissenschaftler eine krebshemmende Wirkung nachgewiesen. Das Problem: Der menschliche Körper nimmt diese Stoffe nur in geringem Maße auf, heißt es in einer Mitteilung der Universität Hohenheim. Basierend auf den Arbeiten zweier Tübinger Krebsforscher, die unter Laborbedingungen die Pflanzenstoffe untersucht haben, wollen nun Ernährungswissenschaftler aus Hohenheim die Bioverfügbarkeit dieser Substanzen untersuchen und verbessern.

Um die Aufnahme solcher fettlöslicher Substanzen zu erhöhen, greifen die Forscher zu einem Trick: Sie verpacken sie in sogenannte Mizellen und erhöhen auf diese Weise ihre Löslichkeit. "Mizellen dienen natürlicherweise als Transportvehikel für die Aufnahme fettlöslicher Nährstoffe im Darm", wird Professor Jan Frank, Ernährungswissenschaftler an der Universität Hohenheim, in der Mitteilung zitiert. "Dafür schüttet der Körper Gallensäuren als Emulgatoren aus, die die Substanzen umschließen und in den Organismus einschleusen." Derartige Mizellen lassen sich auch künstlich nachbauen. (eb)

Schlagworte:
Mehr zum Thema

Analyse aus den USA

Melanom im Frühstadium für Rauchende öfter tödlich

Impfquote in Deutschland verbessert

Welt-HPV-Tag: Impfen senkt das Risiko für Krebsvorstufen

Präventionsprojekte

Bundesligist Eintracht Frankfurt soll Kindern Beine machen

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Krankenversichertenkarte auf Geld

© Setareh / stock.adobe.com

Neuer Gehaltstarif

Das bedeutet die MFA-Tariferhöhung für Praxen

Nasenabstrich: Seit der COVID-19-Pandemie kennen das viele Menschen. Ob Schnelltests auch bei anderen Infektionen zum Einsatz kommen sollten, ist Gegenstand einer Diskussion.

© Frank Hoermann/SVEN SIMON/picture alliance

Diskussion

Schnelltests für Atemwegsinfektionen: Unfug – oder Schritt nach vorn?