Die deutschen Urologen haben zum Auftakt ihres Jahreskongresse der Regierung einen neuen Vorschlag zur Prostatakrebs-Früherkennung gemacht. Sie beziehen sich dabei auf einen EU-Ratsbeschluss.
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Haben Menschen mit einer chronischen Niereninsuffizienz nachts systolische Blutdruckwerte über 110 mmHg, scheint dies die Nierenfunktion weiter zu verschlechtern. Ab 65 Jahren ist es nach Daten aus China aber genau umgekehrt.
Die Salvage-Radiotherapie nach radikaler Prostatektomie mit einer Hormontherapie zu kombinieren: Das bringt nur manchen Männern einen Vorteil – so die POSEIDON-Studie, eine Metaanalyse auf Basis individueller Patientendaten.
Welche klinischen Zeichen und Labormarker Aussagen über das langfristige Risiko gesunder Männer für Prostatakrebs erlauben, hat die SHIP-Studie untersucht. Die Ergebnisse stützen die Option, risikoadaptiert zu screenen.
Welche Optionen stehen für die Langzeitprophylaxe rezidivierender Harnwegsinfektionen bei multimorbiden, geriatrischen Patienten zur Verfügung? Eine Antwort bieten Real-World-Daten aus Deutschland.
In ca. 3% der unselektionierten Urine bei HWI-Verdacht finden sich Sprosspilze. Zur Therapie gibt es nur wenige Arzneimittel, darunter ein Antibiotikum mit guter in-vitro-Aktivität gegen Candida.
Aktuelle Erkenntnisse zur Prophylaxe rezidivierender Harnwegsinfekte, Resistenztrends bei E. coli und zur Wirksamkeit bewährter Antibiotika – basierend auf Real-World-Daten und Leitlinienempfehlungen.
Expert:innen aus unterschiedlichsten Bereichen des Gesundheitswesens diskutieren – offen, kritisch und lösungsorientiert – über die Herausforderungen und Chancen unseres Gesundheitssystems. Dafür steht das J&J Open House – seit inzwischen 7 Jahren.
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Vieles muss anders werden, weil das deutsche Gesundheitswesen nicht bleiben kann, wie es ist. Doch Reformen werden oft zerredet oder benötigen Jahre in der Umsetzung. Repräsentant:innen aus unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitswesens suchten im Rahmen des Dialogformates J&J Open House auf dem Hauptstadtkongress nach Auswegen.
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Expert:innen aus unterschiedlichsten Bereichen des Gesundheitswesens diskutierten – offen, kritisch und lösungsorientiert – über die Herausforderungen und Chancen unseres Gesundheitssystems.
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Wie Real-World-Daten zeigen, treten innerhalb eines Jahres nach der Verordnung eines pflanzlichen Arzneimittels mit Isothiocyanaten (ITC) aus Kapuzinerkresse und Meerrettich signifikant weniger Rezidive an frühen, sporadischen und rezidivierenden Harnwegsinfektionen auf, als nach einer initialen Antibiose.
Bei fast der Hälfte der Patientinnen und Patienten mit Hämoglobinurie ist eine paroxysmale nächtliche Hämoglobinurie ursächlich. Die Diagnose wird anfangs oft übersehen, was nicht nur wegen der Symptome problematisch ist, sondern auch, weil unbehandelt schwere thrombotische Komplikationen drohen.
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Das männliche Sexualhormon Testosteron bewirkt nicht nur die Ausbildung der männlichen Sexualorgane und steigert den Muskelaufbau – es beeinflusst auch viele wichtige Stoffwechselprozesse im Körper. Ist der Testosteronspiegel zu niedrig, kann sich dies negativ auf die Gesundheit des Mannes auswirken: Adipositas, Bluthochdruck, Diabetes Typ 2, Depressionen, erklärt Dr. Jörg Sandmann.
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Einmal verordnet, verschwindet ein Säureblocker meist nicht mehr so schnell aus dem Medikamentenplan. Wann PPI abgesetzt werden können und wie Ärztinnen und Ärzte dabei vorgehen sollten.
42 Prozent der Medizinstudierenden erleben sexuelle Belästigung, offenbart eine Umfrage. Vor allem im Praktischen Jahr ist die Gefahr, verbale oder nonverbale Übergriffe zu erleben, offenbar groß. In Klinik und Praxis benehmen sich vor allem Patienten daneben.
Niedriges LDL-Cholesterin, weniger kardiovaskuläre Ereignisse. Dieser Zusammenhang ist bekannt. Wann LDL-Cholesterin wie tief gesenkt werden soll, dazu gibt es aber unterschiedliche Ansätze.
„Eine Behandlung ist mehr, als nur eine Pille zu geben“, betont Psychologe Winfried Rief und spielt auf den Placebo-Effekt an. Er gibt Tipps für die richtigen Worte zur Tablette – und bringt auf den Punkt, welche zwei Eigenschaften für alle Ärztinnen und Ärzte von Vorteil sind.
Mundgeruch ist ein stark tabuisiertes Thema. In der Arztpraxis sollte es aber kein Problem sein, Halitosis anzusprechen, betont PD Dr. Jana Schmidt vom Universitätsklinikum Leipzig im Interview mit der Ärzte Zeitung.
Atmen, Abklopfen, achtsam sein – was bringt all das bei chronischen Schmerzen? Und welche weiteren Ansätze aus der Psychologie können Ärztinnen und Ärzte ihren Schmerzpatienten mitgeben?