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PSA-Tests helfen, Prostata-Ca-Mortalität zu senken

BERLIN (gvg). Epidemiologische Daten aus US-Krebsregistern zeigen, wie sich seit der Einführung des PSA-Tests die Mortalität von Patienten mit Prostata-Ca verändert. Im Mittel verringert sie sich jährlich um vier bis fünf Prozent.

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"Das Robert-Koch-Institut schätzt, daß das Prostatakarzinom in Deutschland mittlerweile vor Kolon- und Bronchial-Ca der häufigste Tumor bei Männern ist", sagte Professor Peter Albers von der Klinik für Urologie des Klinikums Kassel auf einer Veranstaltung von Sanofi-Aventis in Berlin.

Zwar gebe es zur Inzidenz wegen eines fehlenden bundesweiten Krebsregisters keine präzisen Daten. Es sei aber davon auszugehen, daß die Inzidenz in etwa der in den USA entspreche, wo sie bei 150 Neuerkrankungen pro 100 000 Männer pro Jahr liegt.

Interessante Infos liefert das US-Krebsregister zum PSA-Test. 40 Jahre lang habe die Sterblichkeit beim Prostata-Ca konstant bei etwa zehn bis zwölf Prozent gelegen, so Albers bei der Veranstaltung von Sanofi-Aventis. Seit Mitte der 90er Jahre falle sie dagegen jährlich langsam um vier bis fünf Prozent ab.

"Heute sind 70 Prozent der neu entdeckten Prostatakarzinome auf das Organ begrenzt und damit durch Strahlentherapie oder Op kontrollierbar", so Albers. Die Überlebenswahrscheinlichkeit dieser Patienten liege praktisch bei 100 Prozent. Etwa 20 Prozent aller Patienten haben bei der Diagnose bereits regionale Lymphknotenmetastasen oder ein infiltrierendes Wachstum des Tumors. Etwa zehn Prozent der Patienten haben Fernmetastasen.

Vor allem diese Patienten sind es, die an den Folgen des Prostata-Ca sterben. Erst durch die Taxan-Therapie gibt es für sie eine Option. Mit Docetaxel (Taxotere®) ist seit Oktober 2004 ein Präparat zugelassen, das in einer Phase-III-Studie mit über 1000 Patienten die mediane Überlebenszeit statistisch signifikant von 16,4 auf 18,9 Monate erhöhte.

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