Morbus Parkinson

Parkinsonkranke profitieren von Retinazell-Arznei

ATLANTA (ple). Parkinsonkranke profitieren von der Transplantation dopaminerger Zellen aus der Netzhaut. In einer Pilotstudie ließen sich durch diese Therapie Parkinson-Symptome wie Tremor und Rigor deutlich verringern.

Veröffentlicht: 29.04.2008, 12:46 Uhr

An der US-Studie nahmen sechs Patienten teil, denen das zelltherapeutische Präparat Spheramine® von Bayer Schering Pharma intrazerebral implantiert wurde. Es handelt sich um menschliche Pigmentepithelzellen aus der Netzhaut, die auf biokompatiblen Gelatineträgern aufgetragen wurden.

Wie bei der Jahrestagung der US-Neurochirurgen in Chicago berichtet wurde, besserten sich die UPDRS-Werte (Unified Parkinson's Disease Rating Scale) nach 48 Monaten im Vergleich zum Zeitpunkt kurz vor der Transplantation um 44 Prozent. Die UPDRS-Werte wurden erhoben, wenn die Patienten mindestens zwölf Stunden ohne Antiparkinson-Mittel waren.

Der UPDRS-Score erfasst Verhalten und Stimmung, Aktivitäten des täglichen Lebens, Motorik und Therapie-Komplikationen. Manche Patienten der Pilotstudie werden bereits sechs Jahre lang seit der Transplantation regelmäßig untersucht.

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