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Schlüssel für Myelinbildung im ZNS gefunden

NEU-ISENBURG (eb). Mainzer Forscher haben einen Mechanismus identifiziert, der eine wichtige Rolle bei der Bildung von Myelin im ZNS spielt.

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Um zu gewährleisten, dass Myelin ortsspezifisch und zum richtigen Zeitpunkt generiert wird, muss es neuronale Signale geben, die die Syntheseleistung und räumliche Ausrichtung von Oligodendrozyten, einem bestimmten Typ von Gehirnzellen, beeinflussen - im Fall von MBP (Myelin Basisches Protein) scheint dies der Kontakt des Oligodendrozyten mit einem Axon zu sein.

Durch den Kontakt wird eine Signalkaskade ausgelöst, die letztlich zur Synthese des MBP "vor Ort" führt, teilt die Uni Mainz mit.

Wie diese Signalkaskade, die die Synthese von MBP auslöst und reguliert, genau aussieht, sei unklar - eine weitere wichtige Komponente des Signalweges hätten die Forscher identifiziert.

Sie hätten gezeigt, dass das Protein ‚hnRNP F‘ ein wichtiger Regulator der MBP-Synthese ist. Für eine normale MBP-Synthese bedarf es bestimmter Mengen dieses Proteins, fehlt es oder ist zuviel davon da, sei die MBP-Synthese nachhaltig gestört.

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