Direkt zum Inhaltsbereich

Sport erhöht die Fruchtbarkeit

NEU-ISENBURG (dk). Athletinnen, die hart trainieren, leiden nicht selten unter Zyklusstörungen. Gegen moderates Training aber scheint die Fruchtbarkeit nichts zu haben - ganz im Gegenteil.

Veröffentlicht:

Das hat eine dänische Studie jetzt ergeben (Fertil Steril 2012; online am 16. März). 3628 Frauen mit Kinderwunsch wurden im Rahmen einer internetbasierten prospektiven Kohortenstudie unter anderem zu ihrem Freizeitverhalten befragt.

So sollten sie angeben, wie oft und wie stark sie im Durchschnitt pro Woche körperlich aktiv sind.

Wie sehr das Training die Fruchtbarkeit beeinflusste, hing entscheidend vom Körpergewicht ab.

So senkte bei normalgewichtigen Frauen ein sehr intensives Training (etwa flottes Joggen oder schnelles Radfahren) die Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden, dieser Effekt war jedoch dosisabhängig (= 5 h intensives Training / Woche versus kein Training: Fertilitätsrate 0,68, 95% CI 0,54-0,85).

Trainierten normalgewichtige Frauen moderat, wurden sie etwas schneller schwanger als ihre bequemen Geschlechtsgenossinnen (= 5 versus < 1 Stunde moderates Training / Woche: Fertilitätsrate 1,18; 95% CI 0,98-1,43).

Für Frauen mit einem BMI > 25 jedoch sah die Situation anders aus: Bei intensivem Training stieg ihre Fruchtbarkeit.

Bis zu zwei Stunden pro Woche durfte das Pensum durchaus herausfordernd sein. Alles, was darüber hinaus ging, erhöhte die Chancen auf ein Kind zwar nicht, verschlechterte diese aber auch nicht.

Quelle: www.springermedizin.de

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Best-Practice-Empfehlungen

Erhöhtes Schilddrüsenkrebs-Risiko unter GLP-1-RA-Therapie?

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Die kardiorenalmetabolische Organachse: ganzheitliche Versorgung durch interdisziplinäre Zusammenarbeit (Quelle: Michalopoulou E et al., J Clin Med 2025, 14:428)

© Springer Medizin Verlag

Biomarker gegen Diabetes-Folgen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Roche Diagnostics Deutschland GmbH, Mannheim
Porträt: xxx

© Porträt: Alexander Sahi

„ÄrzteTag extra“-Podcast

Testosteronmangel: Worauf es in der Hausarztpraxis ankommt

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Besins Healthcare Germany GmbH, Berlin
Abb. 1: Daten zur lipidologischen Versorgung von Patientinnen und Patienten mit hohem kardiovaskulärem Risiko aus der VESALIUS-REAL-Studie

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [7]

Kardiovaskuläre Prävention

Frühe Risikoidentifikation und konsequentes Lipidmanagement

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Amgen GmbH, München
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Risikopatienten identifizieren

Osteoporose: So verhindern Sie die (nächste) Fraktur

Lesetipps
Group of people over vintage colors background smiling with hands on chest with closed eyes and grateful gesture on face. Health concept.

© Krakenimages.com / stock.adobe.com

Diskriminierung

Rassismus in der Hausarztpraxis: Warum Hinschauen die Versorgung verbessert

Schematische Darstellung der Lunge mit Bakterienbesiedlung.

© Working Moments / stock.adobe.com

Mikrobiomforschung

Atemwegs-Dysbiose befeuert Lungenerkrankungen