Transplantation - Stiftung wird umstrukturiert

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NEU-ISENBURG (dpa). Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) wird umstrukturiert.

Die in Neu-Isenburg ansässige DSO, die bundesweit Organspenden koordiniert, hat sich zum 31. Juli von ihrer Tochtergesellschaft DSO-G, die seit 1997 von Hannover aus Gewebespenden koordiniert, getrennt. Die DSO-G wird ab sofort als "Deutsche Gesellschaft für Gewebetransplantation" von verschiedenen Hochschulen geführt.

Ursache der Umstrukturierung sei, dass das neue Gewebegesetz Zellprodukte und Gewebe dem Arzneimittelrecht unterstelle. Die DSO befürchtet, dass damit Herzklappen, Augenhornhaut oder Knochen zur Handelsware werden könnten. Das mache eine klare Trennung zwischen der Organspende "als rein nicht kommerzieller Spende" und der Gewebespende notwendig.

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