Herz-Gefäßkrankheiten

Vardenafil hilft Patienten mit Raynaud-Syndrom

Veröffentlicht: 27.01.2006, 08:00 Uhr

KÖLN (ple). Der Phosphodiesterase-Hemmer (PDE-Hemmer) Vardenafil hilft offenbar nicht nur Patienten mit erektiler Dysfunktion, sondern auch Patienten mit Raynaud-Syndrom, bei denen es durch Gefäßkrämpfe zu anfallsartigen Durchblutungsstörungen an Händen und Füßen kommt.

Wie Internisten und Dermatologen an der Universität Köln jetzt in einer kleinen Studie mit 40 Patienten festgestellt haben, ließen sich durch eine Vardenafil-Therapie zweimal täglich über zwei Wochen der Blutfluß in den Fingern sowie die Symptomatik mit Reduktion der Attackenzahl und -stärke - bei 28 Patienten verbessern (Arch Intern Med 166, 2006, 231).

Die bessere Durchblutung wurde sowohl bei Raumtemperatur (24 °C) als auch beim Kältetest (4 °C) festgestellt. Sie trat bereits eine Stunde nach Therapiebeginn ein und hielt während der Therapiedauer von zwei Wochen an. Ansprechrate und Therapieeffekt seien mit Vardenafil ähnlich gut gewesen wie zum Beispiel mit Kalziumkanal-Blockern in früheren Studien.

Mehr zum Thema

Ischämische Herzerkrankung

Wo es besonders viele Herzkranke gibt

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Bevölkerung unter der Lupe: Den höchsten Anteil an Herzerkranken gibt es weiterhin in den neuen Bundesländern.

Ischämische Herzerkrankung

Wo es besonders viele Herzkranke gibt

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden