Niederlande/England

Vogelgrippe hat sich wohl nicht weiter ausgebreitet

Nach dem Auftauchen des auch für Menschen gefährlichen Vogelgrippe-Virus H5N8 auf Geflügelhöfen in den Niederlanden und Großbritannien hat sich der Erreger offenbar nicht weiter ausgebreitet. Fachleute mahnen aber weiter zur Vorsicht.

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DEN HAAG/LONDON. In den Niederlanden hat sich die gefährliche Vogelgrippe des Subtyps H5N8 nicht weiter ausgebreitet. Das hätten Tests in 14 Agrarbetrieben ergeben, teilte das Wirtschaftsministerium in Den Haag mit.

Ein zunächst bis Mittwoch über das gesamte Land verhängtes Transportverbot für Geflügel, Eier und Stalldung werde daher aufgehoben.

Die untersuchten Betriebe liegen bis zu zehn Kilometer von einer Geflügelfarm in Hekendorp nahe Gouda entfernt, auf der am Wochenende die Vogelgrippe festgestellt worden war. Dort wurden alle rund 150.000 Hühner getötet.

Wie der Erreger auf die Farm gelangte, gilt immer noch als unklar. Für den Zehn-Kilometer-Radius rings um den Betrieb in Hekendorop bleibt das Geflügel-Transportverbot vorsichtshalber noch bis zum 18. Dezember bestehen.

Risiko in Großbritannien "ziemlich niedrig"

Auch in Großbritannien scheint die Gefahr einer Ausbreitung der Vogelgrippe vorerst gebannt. Das Risiko sei "vermutlich ziemlich niedrig", sagte der oberste britische Amtstierarzt Nigel Gibbens.

Die Sicherheitsmaßnahmen auf dem betroffenen Hof seien gut. Es handle sich wie bei den Ausbrüchen in Deutschland und den Niederlanden um den Vogelgrippe-Subtyp H5N8, teilte das Agrarministerium in London mit.

Einen Tag, nachdem die auch Geflügelpest genannte Krankheit auf der englischen Geflügelfarm nachgewiesen wurde, schlug kein weiterer Hof Alarm.

Dennoch sollten Geflügelhalter und Tierärzte aufmerksam sein, denn es bestehe die Gefahr, dass Wildvögel die Krankheit weiter verbreiteten, sagte Tierarzt Gibbens. (dpa)

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