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Mecklenburg-Vorpommern

Zahl der Scharlach-Fälle im Nordosten hat sich vervierfacht

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Schwerin. Die Zahl der Scharlach-Infektionen bei Kindern in Mecklenburg-Vorpommern ist deutlich gestiegen. Das berichtet die Krankenkasse DAK-Gesundheit. 2023 seien hochgerechnet auf das Bundesland mehr als 6.000 Kinder zwischen einem und 14 Jahren in Arztpraxen behandelt worden – vier Mal mehr als im Vorjahr.

Seien 2022 noch 7,1 Fälle je 1.000 Kinder von Ärztinnen und Ärzten dokumentiert worden, so seien es im vergangenen Jahr 30,6 Fälle je 1.000 Kinder gewesen – das war der höchste Stand seit fünf Jahren. Besonders betroffen seien fünf- bis neunjährige Grundschulkinder gewesen. In dieser Altersgruppe hätten sich die Infektionen mehr als verfünffacht.

Krankheit tritt oft in Kitas und Schulen auf

Scharlach tritt meist gehäuft in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten oder Schulen auf. Für die DAK-Sonderanalyse wurden Abrechnungsdaten von etwa 24.000 Kindern und Jugendlichen untersucht, die bei der DAK-Gesundheit in Mecklenburg-Vorpommern versichert sind.

„Noch immer spüren wir Nachwirkungen der Corona-Pandemie bei Kindern und Jugendlichen. Das zeigt der starke Anstieg bei Scharlach-Erkrankungen in unserem Land“, sagt Sabine Hansen, Landeschefin der DAK-Gesundheit in Mecklenburg-Vorpommern. Der Nachholeffekt nach dem Gebot zum Abstandhalten während Corona spiele hier die entscheidende Rolle, sagt Steffen Büchner, Pressesprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte. (dpa)

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