Corona-Infektionen

3000 Lübecker für Teilnahme an Corona-Studie gesucht

Das Uniklinikum und das Gesundheitsamt der Stadt möchten Freiwillige gewinnen, die sich via App an der „ELISA“-Studie beteiligen.

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Lübeck. In Lübeck startet eine Längsschnittstudie, um Erkenntnisse über die Ausbreitung des Coronavirus im Großraum der Hansestadt zu erhalten. Aus den Ergebnissen von „ELISA“ (Lübecker Längsschnittuntersuchung zu Infektionen mit SARS-CoV-2) sollen die derzeitigen Eindämmungsmaßnahmen bewertet werden. Ziel ist es, 3000 Teilnehmer zu gewinnen.

Für die Studie arbeiten die Lübecker Universität und das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein mit dem Gesundheitsamt der Stadt zusammen. Teilnehmer müssen sich online registrieren (https://elisa-luebeck.de) und eine App herunterladen. Die Untersuchungsgruppe wird über mehrere Wochen medizinisch begleitet. Die Teilnehmer werden auf Infektionsanzeichen hin untersucht und auf Antikörper getestet.

Bislang wurden rund 0,1 Prozent der Lübecker positiv auf das Virus getestet. Unbekannt ist aber, wie viele Menschen Kontakt dem Virus hatten. Vermutet wird, dass die sogenannte Herdenimmunität im Vergleich zum Süden Deutschlands geringer ist. Um die aufwendige Umsetzung der Testreihe zu finanzieren, setzen die Initiatoren auf eine Crowdfunding-Kampagne. (di)

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