Die meisten Menschen mit Zystischer Fibrose erreichen heute ein hohes Alter. Darauf ist die Erwachsenenmedizin in Deutschland unzureichend eingestellt. Komplikationen und altersassoziierte Krankheiten erfordern eine interdisziplinäre Versorgung.
Auf der Flucht vor den Sparzwängen während der griechischen Schuldenkrise zog es Giannis Petrakis 2014 ins Saarland. Doch mit der Corona-Pandemie kam beim Nephrologen das Heimweh. Zurück auf Kreta ist wieder mehr Improvisationstalent gefragt.
Täglich ASS nehmen und damit das Risiko für Darmkrebs verringern? Eine große Studie aus China zeigt nun: Diese Hoffnung scheint sich nicht zu erfüllen.
Viele Patienten und insbesondere Jugendliche wissen wenig über Chancen und Risiken der Datenerfassung in der ePA. Wo Kassen versäumt haben zu informieren, müssen Ärzte nacharbeiten – und sich bewusst machen, wann Diskretion vorzuziehen ist.
Die Betreuung von Palliativpatienten stellt Praxen vor besondere Herausforderungen. Worauf es bei der Begleitung ankommt, und warum professionelle Distanz ebenso notwendig ist wie menschliche Nähe.
Der Einsatz standardisierter, digitaler Screenings ist eine große Chance, konkrete psychoonkologische Bedarfe von Patienten mit Krebs aufzudecken, heißt es auf dem Krebskongress. An Verfahren wird vielerorts gearbeitet.
Der Medizinische Fakultätentag will bei der Fortentwicklung des Medizinstudiums eigene Wege gehen. Im Interview erläutert Ralf Jendyk, stellvertretender Sprecher der Sektion Studium und Hochschule bei der DEGAM, warum er den Schritt kritisch sieht.
Das Überbringen schlechter Nachrichten gehört zu den schwierigsten Aufgaben von Ärztinnen und Ärzten. Mit dem SPIKES-Protokoll steht ein Modell zur Verfügung, um ein solches Gespräch konstruktiv und vertrauensbildend zu strukturieren.
Der Umgang mit Palliativpatientinnen und -patienten erfordert mentale Stärke, Präsenz und Ehrlichkeit. Gut gemeinte Aufmunterungen sind oft fehl am Platz, betont Palliativbegleiterin Hella Deckert im Interview mit der Ärzte Zeitung.
Ein Brennen im Mund, Schmerzen beim Schlucken: Krebspatienten, die nach der Therapie eine orale Mucositis entwickeln, sind keine Seltenheit. Eine Onkologin gibt Einblicke in Prävention und Behandlung.
Die Allergiezeit beginnt. Der Bedarf an Antihistaminika und kortikoidhaltigen Nasensprays wird in den kommenden Wochen steigen. Die KV Rheinland-Pfalz erinnert deshalb daran, welche Spielregeln bei der Verordnung gelten.
Wie Teamarbeit die Krebsmedizin entlasten kann, zeigt das ZAO Schorndorf: In der „oralen Sprechstunde“ übernehmen weitergebildete Fachkräfte zentrale Aufgaben und schaffen so mehr Zeit für die ärztliche Betreuung.
Hinter einer Ptose können blande Altersveränderungen stecken, aber auch ernste Erkrankungen, wie eine Myasthenia gravis oder akute Gefäßdissektionen. Wichtig ist, auch die Pupillenreaktion zu prüfen.
Bei unzureichend kontrollierten fokalen Anfällen mit oder ohne sekundäre Generalisierung kann durch die Zusatztherapie mit Brivaracetam eine deutliche Anfallsreduktion erreicht werden. Aktuelle Real-World-Daten untermauern den Nutzen von Brivaracetam als frühe Zusatztherapie.
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Ein Nasenspray, das für einen anhaltenden Schutz gegen Atemwegsviren, Bakterien und Allergene sorgt: Klingt utopisch? Das dachten Forscher der Universität Stanford zunächst auch und probierten es trotzdem aus – mit interessanten Ergebnissen.
Wo fachärztliche Qualifizierung drauf steht, muss sie auch drin sein. Ansonsten handelt es sich um irreführende Werbung, hat das Oberlandesgericht Frankfurt am Main entschieden.
Eine Pertussis-Erkrankung kann bei Erwachsenen leicht übersehen werden, da sie nicht immer mit den typischen Symptomen einhergeht. Was beim Management wichtig ist, und warum eine späte Antibiotikagabe nicht sinnvoll ist.
Die Gründe, weshalb sich Patienten irgendwann nicht mehr an die Vorgaben zur Medikamenteneinnahme halten, sind zahlreich. Bei einer oralen Tumortherapie kann dies jedoch kritisch werden. Wie Ärzte unterstützen können.
In der nicht-interventionellen Real-World-Studie HANNA wurde Nivolumab bei Patienten mit rezidiviertem oder metastasiertem Plattenepithelkarzinom der Kopf-Hals-Region geprüft. Die finalen Daten wurden auf dem Deutschen Krebskongress besprochen.
Nicht nur bei bakteriellen Infektionen macht die Resistenzlage Sorgen, auch bei Pilzen zeigen sich diese Entwicklungen. Daten dazu lassen sich nun in einer Datenbank des Robert Koch-Instituts abrufen.
Ob und wie stark können Infektionen mit dem Respiratorischen Synzytial-Virus kardiorespiratorische Probleme auch in der postakuten Phase verursachen? Eine Studie hat das untersucht.
Durch ein Time-Restricted-Feeding lässt sich möglicherweise die Krankheitsaktivität von Morbus Crohn bei Menschen mit Übergewicht oder Adipositas verringern. Wie lässt sich das erklären?
Bei der Hotline Impfen werden Ihre Impf-Fragen aus der Praxis evidenzbasiert und fachkundig beantwortet. Diesmal geht es um die Frage, ob eine Pertussis-Impfung bei exponierten Erwachsenen aufgefrischt werden sollte.
Jeden Tag nur ein paar Minuten mehr trainieren als bisher – das klingt wie ein realistisches Ziel. Auf die Mortalität in der Bevölkerung hätte eine solche minimale Aktivitätssteigerung wohl substanzielle Effekte.
Eine Studie in sechs deutschen Reha-Kliniken hat eine hohe Patientenzufriedenheit mit der PCS-Therapie ergeben. Studienleiter Volker Köllner erklärt, worauf es beim Therapiekonzept ankommt.
Trotz Operation und starker Immunsuppressiva war die schwere endokrine Orbitopathie zweier Patienten mit Morbus Basedow nicht beherrschbar – bis sie off-label Tofacitinib bekamen.
Menschen mit Adipositas ohne Diabetes scheinen unter GLP-1-Rezeptor-Agonisten seltener eine altersbedingte Makuladegeneration zu entwickeln als unter anderen Medikamenten zur Gewichtsabnahme. Was das bedeutet, war Gegenstand einer Kohortenstudie.
Gelangen ätzende Substanzen ins Auge, sind sie zunächst komplett herauszuspülen oder auch mechanisch zu entfernen. Wie es dann weitergeht und wann eine internistische Mitbetreuung nötig ist, verrät die neue Leitlinie.
Sollten Patienten mit benigner Prostatahyperplasie vor Behandlungsbeginn mit Alphablockern zum Augenarzt? Nach aktuellen Daten aus Südkorea könnte das Sinn ergeben.
Erhöhte Blutzuckerwerte gehen nachweislich mit dem Risiko für diabetische Retinopathie einher. Laut Ergebnissen einer Studie sind es aber nicht allein zu hohe Glukosespiegel, die der Netzhaut schaden können.