KBV und GKV-Spitzenverband haben sich auf EBM-Positionen zur hausärztlichen Chronikerversorgung ohne größeren Kontaktbedarf verständigt. Das sind die Abrechnungsziffern im Überblick.
Erstmals steht jetzt ein Biosimilar des nur einmal monatlich zu applizierenden, humanen, monoklonalen Anti-Tumornekrosefaktor-α-Antikörpers Golimumab zur Verfügung. Wirksamkeit und Sicherheit wurden in der Referenzindikation rheumatoide Arthritis demonstriert.
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Wird nach einem Arbeitsunfall eine schmerzmedizinische Versorgung erforderlich, läuft das Honorar auch über die gesetzliche Unfallversicherung. Für den Schmerzbericht gibt es in der UV-GOÄ ein (jetzt angepasstes) Zusatzhonorar.
Die Zahl jüngerer Menschen mit Darmkrebs steigt. Die Altersgrenze der kostenlosen Vorsorge herabzusetzen, wäre die eine Idee. Weitere Optionen wurden bei einer Veranstaltung der Stiftung Lebensblicke diskutiert.
Frauenärztin Dr. Annika Schauer klärt bei Instagram auf – fundiert und mit Unterhaltungswert. Nebenher jobbt sie noch als Wies‘n-Kellnerin. Ein Porträt.
Ein kausaler Zusammenhang der Wechselwirkung zwischen Simvastatin und Palbociclib und Ribociclib scheint plausibel. Der Pharmakovigilanzausschuss der EMA ordnet daher eine Änderung der Produktinformationen an.
Das Sozialgericht Marburg hat entschieden, dass bei einem Substitutionsarzt ein schwerwiegender Grund vorliegt, nicht am Bereitschaftsdienst teilzunehmen.
Fruktose findet sich so gut wie immer in hochverarbeiteten Lebensmitteln und Getränken, oft sehr gut getarnt. Wie die Nieren darunter leiden, erläutert die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie.
Landgericht und Oberlandesgericht hatten die Klage einer Frau gegen AstraZeneca wegen eines möglichen Impfschadens durch deren Corona-Vakzine abgewiesen. Der Bundesgerichtshof sieht dies anders.
Die S3-Leitlinie Demenzen wurde zum zweiten Mal aktualisiert. Sie enthält nun Empfehlungen zu den beiden Amyloid-Antikörpern Lecanemab und Donanemab. Auch zur transkraniellen Ultraschallpulsstimulation gibt es ein Update.
Hormone spielen für die körperliche Leistungsfähigkeit eine zentrale Rolle. Ein Zuviel kann ebenso schädlich sein wie ein Zuwenig. Wann wird es gefährlich, wurde bei der Vorab-Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie besprochen.
Krebserkrankungen bei Menschen mit Behinderung stellen besondere Herausforderungen an Ärztinnen und Ärzte. Nicht immer ist das Gesundheitswesen derzeit darauf gut eingestellt.
Fast zeitgleich sind zwei Reviews zur Bewertung der RSV-Impfung bei Erwachsenen erschienen. Die Ergebnisse zur Wirksamkeit und Sicherheit der Impfung weisen in dieselbe Richtung. Eine weitere Erkenntnis lässt aufhorchen.
ADHS ist keine rein pädiatrische Diagnose. Die Erkrankung persistiert häufig bis ins Erwachsenenalter und kann die Alltagsfunktion erheblich beeinträchtigen. Ein Überblick über Diagnostik und Therapiemöglichkeiten.
Stillen gilt als gesundheitsfördernd für Mutter und Kind, doch evidenzbasierte Empfehlungen fehlten bislang in Deutschland. Jetzt ist erstmals eine S3-Leitlinie zur Stilldauer erschienen.
Bei der Hotline Impfen werden Ihre Impf-Fragen aus der Praxis evidenzbasiert und fachkundig beantwortet. Diesmal geht es um die Frage, ob die Impfung gegen Gürtelrose bei einer Brustkrebspatientin empfohlen und sicher ist.
Ergebnisse einer Studie aus China legen nahe: Ein an Menstruationsblut durchgeführter HPV-Test schneidet in puncto Dysplasie-Detektion ähnlich gut ab wie eine übliche Abstrichuntersuchung. An weiterer Diagnostik mittels Periodenblut wird gearbeitet. Ein Überblick.
Wer in jungen Jahren gegen HPV geimpft wurde, hat einer schwedischen Studie zufolge wohl über Jahre hinweg einen guten Schutz. Die Daten geben auch Auskunft über die Inzidenz von Zervixkarzinomen in den verschiedenen Altersgruppen.
Plötzlicher Haarausfall ist für Betroffene sehr belastend. Wie bei Diagnostik und Therapie der Alopecia areata vorzugehen ist, wird ausführlich in der neuen Leitlinie erklärt.
Die Kombination Talazoparib plus Enzalutamid ist eine synergistisch wirkende Therapieoption beim mCRPC, mit der in der Studie TALAPRO-2 unabhängig vom HRR-Mutationsstatus und vs. Placebo plus Enzalutamid das mOS verlängert wurde. Wie ist die Kombination beim mCRPC ohne Mutationen sinnvoll einzusetzen?
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Wearables zur Anfallsdetektion, KI zur Prognose bei Schlaganfall und eine adaptive tiefe Hirnstimulation: Auf dem Kongress für Klinische Neurowissenschaften in Augsburg wurden neue Verfahren vorgestellt.
„Hilfe zur Selbsthilfe“ gelingt laut einer US-Studie offenbar auch bei Rückenschmerz, nämlich bei ganzheitlicher Anleitung durch Fachleute. Nützt eine ergänzende Wirbelsäulen-Manipulationen? Und wird diese in Deutschland erstattet?
Die meisten Krebspatienten haben in der letzten Lebenswoche Schmerzen, wobei die Belastung bei bestimmten Krebsarten besonders hoch ist. Das zeigt eine große Registerdatenanalyse. Wurden Schmerzen strukturiert erfasst, ließ sich das ändern.
Die Auswertung einer Nebenwirkungsdatenbank der WHO zeigt: Viele Medikamente, die in ärztlichen Praxen zum Standardrepertoire gehören, können offenbar Juckreiz auslösen.
Eine Treat-to-Target-Strategie bei der Harnsäuresenkung schützt Gichtkranke wahrscheinlich nicht nur vor Gichtanfällen: Patientendaten aus England zufolge kommt es auch zu einem Rückgang schwerer kardiovaskulärer Ereignisse. Ein Kollege ordnet die Ergebnisse für die Praxis ein.
Oft beginnt der Konsum von Cannabis bereits im Jugendalter – mit fatalen Folgen für das sich entwickelnde Gehirn. Die neue S3-Leitlinie legt einen Schwerpunkt auf diese Patientengruppe.
Nicht erst seit Trumps irrlichternder Warnung vor Paracetamol in der Schwangerschaft steht das Schmerzmittel in Verdacht, das Risiko für bestimmte Erkrankungen zu erhöhen. Ein neuseeländisches Forschungsteam hat einen Vergleich mit Ibuprofen gezogen.
Die S1-Leitlinie Tinea capitis hat kürzlich ein Update erfahren. Was für die Praxis wichtig ist, erläutert Leitlinienkoordinator Peter Mayser im Gespräch mit der Ärzte Zeitung.
Kinder und Jugendliche wollen stärker in Therapie-Entscheidungen eingebunden werden. Doch wie kommuniziert man als Arzt oder Ärztin mit den jungen Patienten am besten? Ein Kollege schildert, wie er vorgeht.
Kinder und Jugendliche möchten beim Arztbesuch ernst genommen und gehört werden. Werden die jungen Patienten eingebunden, fördert das das Vertrauen, was wiederum für weitere Aspekte der Behandlung wichtig ist.
Eine Therapie mit Fremanezumab kann bei rund der Hälfte der Kinder und Jugendlichen die Zahl der monatlichen Migränetage um mindestens 50 Prozent senken. Das geht aus einer placebokontrollierten Studie hervor.
Patienten mit Schilddrüsenunterfunktion sollen L-Thyroxin morgens nüchtern einnehmen. Durch eine Anpassung der Dosis ist die Einnahme auch zum Essen möglich, berichtet ein niederländisches Forschungsteam.
Ein wahnhafter Parasitenbefall ist eine schwerwiegende dermatopsychiatrische Störung. Eine schwedische Analyse belegt: 42 Prozent der Betroffenen hatten psychiatrische Komorbiditäten, 10 Prozent entwickelten später eine Demenz.