Ob bei Schwangeren mit vorzeitiger Wehentätigkeit nach initialer Tokolyse eine Erhaltungsbehandlung mit Progesteron erfolgen sollte, ist umstritten. Auf Basis einer Metaanalyse lässt sich das nicht empfehlen.
Wenn im Supermarkt bei einem Ausgabeautomaten für Zigaretten die Schachteln als Abbildungen dargestellt werden, müssen dort dann auch die auf den Packungen aufgedruckten Schockfotos und Warnhinweisen zu sehen sein. Das hat der Bundesgerichtshof nun entschieden.
Der Virologe Hendrik Streeck fordert einen systematischen Prozess des Lernens aus den in der Corona-Zeit gemachten Fehlern. Zu ihnen gehören für ihn die Suche nach Schuldigen und die Arbeit mit Angst.
Auf Anfrage der Unionsfraktion räumt das Gesundheitsministerium ein, außer Kampagnen der BZgA gegen Sepsis keine Pfeile im Köcher zu haben. Die Opfer der Krankenhauskeime werden auf 20.000 im Jahr geschätzt.
Arztinduzierte Nachfrage oder veränderte Krankheitslast? Professor Uwe Nixdorff ist ein Vertreter der Präventionsmedizin. Im „ÄrzteTag“-Podcast spricht der Kardiologe über die Möglichkeiten von Prävention und Früherkennung in Praxen.
Wie steht Deutschland als Forschungsstandort da? Aus Sicht des Strahlenschutzes deutlich besser, als es Aussagen der Pharmaindustrie vermuten lassen, findet Gastautorin Inge Paulini. Sie ist Präsidentin des Bundesamtes für Strahlenschutz.
Der immunologische Test auf okkultes Blut im Stuhl scheint bei der Darmkrebs-Prävention weniger sensitiv zu sein als ein neuer Multitarget-Test. Untersucht wurde in der Studie auch die Spezifität.
Gesundheitsthemen spielen laut einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung eine wachsende Rolle in Unternehmen – Forscher machen vor allem einen Grund dafür aus. Einen Wermutstropfen gibt es aber auch.
Laut einer Umfrage vom Deutschen Krebsforschungszentrum und der Deutschen Allianz Nichtübertragbare Krankheiten sehen Dreiviertel aller Bürger gesundheitsschädliche Produkte als Impulsware kritisch.
Die Sorge um die Sicherheit des Säuglings beeinflusst, ob eine schwangere Frau sich gegen eine Infektionskrankheit impfen lässt. Im Fall von COVID scheint diese Sorge unbegründet, so Studienergebnisse.
Junge Frauen mit hormonsensiblem Brustkrebs, die schwanger werden wollen, können ihre endokrine Therapie für dieses Ziel unterbrechen. Das Risiko eines Tumorrezidivs scheint dadurch zumindest kurzfristig nicht zu steigen.
Auch Männer jenseits der 70 werden offenbar häufig einem PSA-Screening auf Prostatakrebs unterzogen. In vielen Fällen dürfte das mangels Nutzen für die Patienten einer Überdiagnostik gleichkommen.