Bei den U- und J-Untersuchungen werden Kinder und Jugendliche regelmäßig untersucht. Für Bayerns Gesundheitsministerin Gerlach müsste das Angebot bei Mädchen ab zwölf Jahren aber erweitert werden.
Der Weg zur Ausrottung der Masern ist weit. Das zeigen aktuelle Daten der WHO. Nach deren Schätzung sind 2022 136.000 Menschen weltweit an der Infektionskrankheit gestorben.
Bundesgesundheitsminister Lauterbach hat die Primärversorgungszentren aus dem Gesundheitsversorgungsgesetz gestrichen. Die Enttäuschung darüber ist unter den Pionieren in Berlin und Hamburg groß.
Wenn über die pädiatrische Versorgung in Deutschland gesprochen wird, stehen die Defizite im Vordergrund. Beim Bundeskongress des Öffentlichen Gesundheitsdienstes wurden Lösungsansätze präsentiert.
Die Gesundheitsweisen haben in einem Gutachten mehr Steuerung der ärztlichen Versorgung bis hinein in die Weiterbildung gefordert. Dies löst unmittelbare Reaktionen aus.
Die Ampel plant ein Vorbeugegesetz zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft erinnert daran, dass Diabetes wesentlicher Risikofaktor und daher ebenfalls zu adressieren sei.
KBV und BÄK lehnen ein Absenken von Standards in der Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten zur Bedarfsdeckung ab – und stellen sich hinter die Arzneimittelstrategie der Europäischen Union.
Laut Deutscher Hauptstelle für Suchtfragen hat sich die Zahl der Menschen, die sich wegen Problemen im Zusammenhang mit Cannabis an die Suchthilfe gewandt haben, seit der Jahrtausendwende verdreifacht.
Das Gesundheitsversorgungsgesetz soll auch die Versorgung der geburtenstarken Jahrgänge aus den 60er-Jahren sichern. Nach den Pädiatern sollen deshalb zunächst nur die Hausärzte vom Budgetdeckel befreit werden, heißt es in Berlin.
Der neue Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (STIKO), der Virologe Professor Klaus Überla, fordert mehr Personal für die Kommission und warnt vor politischem Einfluss.
Die Ständige Impfkommission (STIKO) will die Effekte einer Influenza-Impfung bei Kindern prüfen. Das kündigte ihr Vorsitzender Professor Klaus Überla im Interview mit der Ärzte Zeitung an.
Seit März ist der Virologe Klaus Überla STIKO-Chef. Im Interview mit der Ärzte Zeitung spricht er über wissenschaftliche Unabhängigkeit – und was er davon hält, wenn Gesundheitsminister „Impfempfehlungen“ von sich geben.
Gesundheitskioske und Primärversorgungszentren wackeln
Regierung sieht noch Möglichkeiten, die vorerst gestrichenen Versorgungselemente über das parlamentarische Verfahren wieder ins Gesetzgebungsverfahren zu bekommen.
Die Deutsche Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin bietet dem Bundesgesundheitsminister an, ihn bei der Bekämpfung künftiger Pandemien zu unterstützen.
Das WHO-Pandemieabkommen soll Ende Mai geschlossen werden. Bis jetzt gelang den 194 Mitgliedstaaten jedoch keine Einigung bei den kritischen Punkten. Sie werden wohl auf die Zukunft vertagt.
Die Behandlungsergebnisse bei älteren Patientinnen sind laut einer Studie etwas besser, wenn diese von einer Ärztin statt von einem Arzt behandelt werden.
Ein präoperatives kognitives Training verringert gegenüber einer Routineversorgung offenbar die Inzidenz eines postoperativen Delirs bei Patienten mit Koronararterien-Bypass-Operation.
Der Grenzwert, ab dem Herstellung und Handel mit Cannabis nach neuem Recht strafbar sind, beträgt weiter 7,5 Gramm THC. Der Bundesgerichtshof beließ ihn damit auf dem bisherigen Niveau.
Traurige Realität: Täglich erleiden in Frankreich im Schnitt 65 Gesundheitsberufler verbale oder körperliche Gewalt. Nun wollen sich die Betroffenen besser schützen – und mit einer Infokampagne Aufmerksamkeit erzielen.
Ein metabolisches Syndrom steht einer chinesischen Studie zufolge in deutlichem Zusammenhang mit bestimmten Krebserkrankungen – vor allem, wenn es sich über die Jahre verschlechtert.
Patienten, die gezielt über ihr kardiovaskuläres Risiko informiert werden, sind besser in der Lage, ihre Situation realistisch einzuschätzen. Das hat positive Auswirkungen auf das Risikoprofil, wie eine Metaanalyse zeigt.