Die Registrierung als Unternehmen, das den Cybersicherheitsanforderungen der europäischen NIS-2-Richtlinie unterliegt, ist eine Bringschuld. Die Mehrzahl der infrage kommenden Firmen dürfte sie noch nicht erfüllt haben.
Die KBV bemüht sich, für das Thema Entbürokratisierung wieder mehr Aufmerksamkeit zu gewinnen. In einer Broschüre hat sie Vorschläge zum Bürokratieabbau in der ambulanten Versorgung zusammengefasst.
Seit September ist der Alzheimer-Antikörper Lecanemab in Deutschland erhältlich. Die Anwendung ist anspruchsvoll, der Zusatznutzen (noch) nicht belegt. Ab April kann die Therapie regulär auf Kasse erbracht werden.
One Size fits all: Die Indikationsimpfung gegen Pneumokokken-Infektionen wird einfacher. Und entsprechend auch demnächst in der Schutzimpfungs-Richtlinie abgebildet.
Einen Gender Pay Gap gibt es auch bei angestellten Ärztinnen und Ärzten in der ambulanten Versorgung. Hier ist der Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen sogar besonders ausgeprägt, so die apoBank.
Das Orphan Drug Avacopan hat die Jahresumsatzgrenze von 30 Millionen Euro überschritten und musste deshalb in die volle Nutzenbewertung. Mit deren Ausgang kann der Hersteller nicht zufrieden sein.
Der Medizintechnik-Verbund Leasymed hat eine rollende Praxis für Ärztinnen und Ärzte entwickelt. Noch ist es ihnen aber nur in den seltensten Fällen möglich, ausschließlich mobil zu praktizieren. Welche Optionen es gibt.
Ein 500.000-Euro-Regress wegen fehlender Rezeptunterschrift sorgte jüngst für Aufregung. Es gibt aber noch mehr Fehler, die für eine Praxis richtig teuer werden können. Hier sind die gefährlichsten Nachlässigkeiten.
Die Analogabrechnung privater Arztleistungen ist gang und gäbe. Die eigene Erfindung von Abrechnungsziffern grenzt jedoch an Betrug. Dann besteht für Patienten auch keine Zahlungspflicht.
In Q4/2025 ist die Budgetierung für Hausärzte weggefallen. Im „ÄrzteTag“-Podcast berichtet Arzt und Praxisberater Georg Lübben, wie sich das auf die Quartalsabrechnung ausgewirkt hat und worauf Praxisinhaber nun achten sollten.
22 Prozent des ambulanten Honorarumsatzes entfällt einer aktuellen Auswertung des PKV-Instituts auf Privatpatienten. Zuletzt hatte daraus eine durchschnittliche Praxis rund 82.000 Euro Mehrumsatz.
Im Zeitraum 2009 bis 2025 sind die Zahlen von Männern im Ausbildungsberuf MFA nahezu kontinuierlich gestiegen. Bei den Frauen führt die „Medizinische Fachangestellte“ 2025 die Rangliste an.
Zum April wird die Aut-idem-Substitution für Biologicals scharf geschaltet. Dann geht auch in diesem Verordnungssegment „Wirtschaftlichkeit“ vorrangig nach Rabattvertragslage.
Gesetzliche Regelungen gibt es zur Physician Assistance nicht. Das sorgt in Praxen und Kliniken für Unsicherheiten, bei Juristen für Bedenken. Eine Lösung könnte in der Heilpraktikerausbildung liegen.
Bei Delegation in größtmöglichem Stil lässt sich hausärztliche Arbeitszeit in ganz erheblicher Größenordnung kompensieren: Bis zu zwei Drittel sind jetzt schon möglich – und bei steigender Lernkurve in Sachen Arbeitsteilung künftig sogar noch mehr.