„Entlastung“ ist schnell proklamiert. Die Versorgungspauschale muss sich an der praktischen Umsetzbarkeit im Alltag hausärztlicher Praxen bewähren, schreibt Allgemeinmediziner Professor Sebastian Voß in der Ärzte Zeitung.
Anders als eine Länder-Minderheit schlägt der Gesundheitsausschuss des Bundesrats vor, einen Haken an die Krankenhausreform zu machen. Den bleibenden Unmut über das KHAG bündeln die Länder in einer Entschließung.
Mehr Bürokratie als Entlastung? Die Reaktion des Hausärztinnen- und Hausärzteverbands auf den Beschluss der Versorgungspauschale fällt vernichtend aus.
KBV und GKV-Spitzenverband haben sich auf EBM-Positionen zur hausärztlichen Chronikerversorgung ohne größeren Kontaktbedarf verständigt. Das sind die Abrechnungsziffern im Überblick.
Regresse sind in Berlin kein Thema. Positiv ebenfalls: Die kleinteiligere Bedarfsplanung wirkt. Das Negative daran: Die KV kann deshalb keine Förderungen mehr an Praxen ausreichen. Ein wichtiges Kriterium wird deshalb geändert.
Das Bundeskabinett will für Medizinregister einen einheitlichen Rechtsrahmen schaffen. Deren Potenzial für versorgungsnahe Forschung gilt als hoch. Hochschulen mahnen Unterstützung für Registerbetreiber an.
Das Sozialgericht Marburg hat entschieden, dass bei einem Substitutionsarzt ein schwerwiegender Grund vorliegt, nicht am Bereitschaftsdienst teilzunehmen.
Landgericht und Oberlandesgericht hatten die Klage einer Frau gegen AstraZeneca wegen eines möglichen Impfschadens durch deren Corona-Vakzine abgewiesen. Der Bundesgerichtshof sieht dies anders.
Effektiv hatten Unternehmen nur zwei Monate Zeit, sich als NIS-2-relevant auf dem eigens dazu eingerichteten BSI-Portal einzutragen. Für viele war das offenkundig doch zu kurzfristig.