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Ehrung

Auszeichnung für Forschung zur Immuntherapie

Franziska Blaeschke forscht, um Immuntherapien für krebskranke Kinder zu verbessern. Dafür erhält sie zwei Preise.

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Franziska Blaeschke

Franziska Blaeschke

© GLADSTONE INSTITUTES

Heidelberg. Franziska Blaeschke wird für ihre Forschung an verbesserten Immuntherapien für krebskranke Kinder geehrt. Die Nachwuchsgruppenleiterin am Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg (KiTZ) und am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) erhält den Johann-Georg-Zimmermann-Preis 2024 sowie den Forschungspreis 2024 der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Hämatopoetische Stammzelltransplantation und Zelluläre Therapie (DAG-HSZT) ausgezeichnet. Die Preise sind mit insgesamt 15.000 Euro dotiert.

Der Zimmermann-Preis wird von der „Förderstiftung MHH plus“ an der Medizinischen Hochschule Hannover vergeben. Franziska Blaeschke, so die Begründung, habe ein Verfahren entwickelt, durch das CAR-T-Zellen die Krebszellen wirksamer bekämpfen können. Die Fitness und Effektivität der Zellen sei gesteigert worden. In einem Hochdurchsatz-Screening könnten zudem die Zellen mit den besten Erfolgsaussichten für die Behandlung von soliden Tumoren identifiziert werden. Für diese wegweisende Arbeit erhielt Blaeschke kürzlich auch mit dem mit 5.000 Euro dotierten Forschungspreis 2024 der DAG-HSZT.

Franziska Blaeschke studierte Medizin an der Ludwig-Maximilians-Universität und Technischen Universität in München, wo sie ihre medizinische Doktorarbeit über T-Zell-Therapie für kindliche Knochentumore fertigstellte. Sie begann ihre Facharztausbildung für Pädiatrie am Universitätsklinikum Tübingen und wechselte im Jahr 2015 an das Haunersche Kinderspital nach München. Dort legte sie ihre naturwissenschaftliche Promotion über CAR-T-Zelltherapien für Kinder mit Leukämie ab. Von 2019 bis 2023 folgte ein längerer Forschungsaufenthalt an der University of California, San Francisco, und den Gladstone Institutes in den USA. Seit März 2024 leitet Blaeschke die Nachwuchsgruppe für pädiatrische Immunonkologie am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und am Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg (KiTZ). (eb)

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