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IT-Sicherheit

Bayerischer Hausärzteverband warnt Praxen vor akuter Cyberbedrohung

Verstärktes Augenmerk auf Datensicherung ist derzeit in bayerischen Praxen angesagt. Die Polizei rät zu monatlichen Backups.

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In Bayern häufen sich aktuell Hackerangriffen auf insbesondere hausärztliche Praxen. Die Polizei rät, „ab sofort monatliche Backups durchzuführen, bei denen die Daten unbedingt offline gesichert werden.“

In Bayern häufen sich aktuell Hackerangriffen auf insbesondere hausärztliche Praxen. Die Polizei rät, „ab sofort monatliche Backups durchzuführen, bei denen die Daten unbedingt offline gesichert werden.“

© Rawpixel.com / stock.adobe.com

München. Cyberangriffe auf Praxen, Kliniken und andere Einrichtungen der Gesundheitsversorgung sind schon lange keine Seltenheit mehr, entsprechende Warnungen an der Tagesordnung. Aktuell berichtet der Bayerische Hausärzteverband unter Bezugnahme auf Polizeimeldungen von sich häufenden Hackerangriffen auf insbesondere hausärztliche Praxen.

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Demnach würden Praxiscomputer durch Trojaner befallen und verschlüsselt. „Auch bei Zahlung der Geldforderung werden die Patientendaten nicht freigegeben. In einem konkreten Fall gingen in einer hausärztlichen Praxis sämtliche Patientendaten rückwirkend bis Mai 2025 verloren“, heißt es. Die Polizei rate dazu, „ab sofort monatliche Backups durchzuführen, bei denen die Daten unbedingt offline gesichert werden“.

KI erhöht die Bedrohungslage

Bereits in dem unlängst veröffentlichten Bericht zur Cybersicherheit in Bayern 2025 heißt es unter anderem, durch KI-Einsatz seien Cyber-Akteure inzwischen „in der Lage, ohne oder mit nur geringen IT-Kenntnissen ausgefeilte Angriffe zu entwickeln, mit denen sich teilweise auch robuste technische Sicherheitsmaßnahmen überwinden lassen“.

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Infolgedessen hätten Phishing-Angriffe weiter zugenommen. Besonders besorgniserregend sei zudem, dass kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) aufgrund ihrer meist schwächer aufgestellten IT-Sicherheit „zur bevorzugten Zielgruppe der Angreifer werden“. Sinngemäß warnte zuletzt auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) kleine Unternehmen davor, anzunehmen, Cyberkriminelle hätten es nur auf große, vermeintlich lohnende Betriebe abgesehen. (cw)

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