„CoronaUpdate“-Podcast

Die Paradoxien einer Pandemie

„Stell dir vor, es ist Pandemie, und keiner geht hin.“ Über die (scheinbaren) Widersprüche in Wissenschaft und Gesellschaft.

Von Prof. Dr. med. Martin Scherer und Denis Nößler Veröffentlicht: 04.05.2020, 16:03 Uhr
Die Paradoxien einer Pandemie

© Springer Medizin

„Stell dir vor, es ist Pandemie, und keiner geht hin.“ – Mancher wird sich das in diesen Zeiten denken. Während hierzulande die Zahl der täglich gemeldeten Neuerkrankungen immer mehr zu sinken scheint, schreitet die Corona-Pandemie in anderen Staaten unverändert fort. Etwa in den USA, Großbritannien oder Russland.

Die Situation scheint paradox. Was aber bedeuten solche Paradoxa in der Medizin, in der Wissenschaft? Darüber reden wir in diesem „CoronaUpdate“. Wir reden über den Wettlauf von Achill und der Schildkröte – und über (scheinbar) paradoxe Ergebnisse klinischer Studien.

Und wir gelangen zu der Erkenntnis, dass präventive Maßnahmen etwa für den Einzelnen nicht von Bedeutung sein können, wir eine ganze Bevölkerungsgruppe aber sehr wohl. Was aber bedeutet das, wenn es zu einem Stigma wird?

Quellen:

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Kommentare
Carsten Windt

Paradox oder nicht Paradox, das ist hier die Frage...
Kaum etwas ist widersprüchlicher als die Maßnahmen der letzten Wochen aber auch die Resultate selbiger.
Nehmen wir die aktuellen Infektionszahlen.
Bayern ist in dieser Situation das Bundesland mit den umfangreichsten Maßnahmen aber auch mit den mit Abstand höchsten Infektionszahlen in der Republik (Und das kann nicht ausschließlich an Tiroler Wintersportler liegen).
Mit Ausnahme UK haben fast alle Länder in der EU schlechtere Entwicklungen bei dieser ...demie als Deutschland, obwohl die Maßnahmen noch strenger als in Deutschland sind (etwa Spanien und Frankreich....)

Sicher, eine Metropole hat eher mit einer rasanten Ausbreitung zu kämpfen als ein Flächenland wie Meck-pom (Dort muss man schon mit dem Auto aktiv zum nächsten Infizierten fahren, während in Stuttgart dank verlängerter Taktzeiten im Nahverkehr eine Fahrt mit der U-Bahn reicht), aber selbst Hamburg und Berlin haben bessere Zahlen aufzuweisen....


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