„CoronaUpdate“-Podcast

Die Paradoxien einer Pandemie

„Stell dir vor, es ist Pandemie, und keiner geht hin.“ Über die (scheinbaren) Widersprüche in Wissenschaft und Gesellschaft.

Von Prof. Dr. med. Martin SchererProf. Dr. med. Martin Scherer und Denis NößlerDenis Nößler Veröffentlicht:
Die Paradoxien einer Pandemie

© Springer Medizin

„Stell dir vor, es ist Pandemie, und keiner geht hin.“ – Mancher wird sich das in diesen Zeiten denken. Während hierzulande die Zahl der täglich gemeldeten Neuerkrankungen immer mehr zu sinken scheint, schreitet die Corona-Pandemie in anderen Staaten unverändert fort. Etwa in den USA, Großbritannien oder Russland.

Die Situation scheint paradox. Was aber bedeuten solche Paradoxa in der Medizin, in der Wissenschaft? Darüber reden wir in diesem „CoronaUpdate“. Wir reden über den Wettlauf von Achill und der Schildkröte – und über (scheinbar) paradoxe Ergebnisse klinischer Studien.

Und wir gelangen zu der Erkenntnis, dass präventive Maßnahmen etwa für den Einzelnen nicht von Bedeutung sein können, wir eine ganze Bevölkerungsgruppe aber sehr wohl. Was aber bedeutet das, wenn es zu einem Stigma wird?

Quellen:

Mehr zum Thema
Schlagworte
Das könnte Sie auch interessieren
Dr. Petra Sandow, Allgemeinmedizinerin aus Berlin (links) und Ralph Köllges, niedergelassener Pädiater aus Mönchengladbach (rechts)

© [M] Privat; [M] Kateryna_Kon / stock.adobe.com; [M] Barbara Pheby / Fotolia.com

„ÄrzteTag extra“-Podcast

Fokus auf Impfunschlüssige lohnt sich

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Sanofi Pasteur
Dr. Gabriela Loeff, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Praxis für Integrative Frauenheilkunde in Herrsching am Ammersee

© [M] Claudia Feyrer-Körner; Maksymiv Iurii / stock.adobe.com

„ÄrzteTag extra“-Podcast

Tabuthema Scheidentrockenheit – Ursachen, Behandlung und hilfreiche Tipps

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Karo Pharma
Prof. Dr. Martin Storr, Gastroenterologe am Zentrum für Innere Medizin in Gauting und am Zentrum für Endoskopie in Starnberg

© [M] Privat; ricka_kinamoto / stock.adobe.com

„ÄrzteTag extra“-Podcast

Reizdarmsyndrom: Weniger Beschwerden durch FODMAP-Diät und Phytotherapie

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Bayer Vital
Kommentare
Veröffentlichte Meinungsäußerungen entsprechen nicht zwangsläufig der Meinung und Haltung der Ärzte Zeitung.
Carsten Windt

Paradox oder nicht Paradox, das ist hier die Frage...
Kaum etwas ist widersprüchlicher als die Maßnahmen der letzten Wochen aber auch die Resultate selbiger.
Nehmen wir die aktuellen Infektionszahlen.
Bayern ist in dieser Situation das Bundesland mit den umfangreichsten Maßnahmen aber auch mit den mit Abstand höchsten Infektionszahlen in der Republik (Und das kann nicht ausschließlich an Tiroler Wintersportler liegen).
Mit Ausnahme UK haben fast alle Länder in der EU schlechtere Entwicklungen bei dieser ...demie als Deutschland, obwohl die Maßnahmen noch strenger als in Deutschland sind (etwa Spanien und Frankreich....)

Sicher, eine Metropole hat eher mit einer rasanten Ausbreitung zu kämpfen als ein Flächenland wie Meck-pom (Dort muss man schon mit dem Auto aktiv zum nächsten Infizierten fahren, während in Stuttgart dank verlängerter Taktzeiten im Nahverkehr eine Fahrt mit der U-Bahn reicht), aber selbst Hamburg und Berlin haben bessere Zahlen aufzuweisen....


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Corona-Impfung in einer kommunal organisierten Impfstelle im thüringischen Jena. Die Ärztekammer in Thüringen dringt auf eine generelle Impfpflicht, auch die BÄK hält dies angesichts der aktuellen Lage für geboten.

© Martin Schutt / dpa

BÄK-Brief an Merkel und Scholz

Ärzte drängen auf allgemeine Corona-Impfpflicht

Auch in Deutschland sollen bald Corona-Impfungen der 5- bis 11-Jährigen möglich sein.

© SvenSimon / Frank Hoermann / picture alliance

Corona-Impfungen bei Unter-12-Jährigen

BVKJ-Chef Fischbach: „Kinder sollen jetzt den Blutzoll zahlen“

Mittlerweile bekannt: Die rote Schleife steht für Solidarität mit HIV-Patienten und soll Aufmerksamkeit für die Infektion schaffen.

© Betelgejze / stock.adobe.com

HIV/Aids

„Trauen wir uns ruhig, über Sex zu reden!“