Editorial-PolitKompass Gesundheit
am Freitag soll das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz im Bundestag verabschiedet werden. Auch wenn auf den letzten Metern noch mehr als 60 Änderungsanträge vorgelegt wurden, hat bei vielen Akteuren längst das Rechnen begonnen.
Für die Ärzte Zeitung hat die zweitgrößte KV der Republik, die KV Baden-Württemberg (KVBW), ihre Rechnung aufgemacht: Die Einbußen für den ambulanten vertragsärztlichen Bereich würden sich im Südwesten allein für 2027 auf rund 200 Millionen Euro belaufen.
Das Sparpaket liege jenseits der Größenordnung, „die ich in den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten im Gesundheitswesen erlebt habe“, kommentiert die für Honorare zuständige KVBW-Geschäftsführerin Susanne Lilie.
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