Schleswig-Holstein

Geburtshilfe im Norden erhält Förderung vom Bund

Alle 17 geburtshilflichen Stationen in Schleswig-Holstein sollen profitieren. Landesgesundheitsministerin von der Decken fordert weitere Schritte vom Bund.

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Kiel. Schleswig-Holsteins Geburtskliniken erhalten in den kommenden Tagen finanzielle Hilfen des Bundes in Höhe von rund 4,1 Millionen Euro. Dies berichtete Staatssekretär Dr. Oliver Grundei heute im Kieler Sozialausschuss.

Basis der Förderung ist das Krankenhauspflegeentlastungsgesetz, das für die kommenden beiden Jahre zusätzliche Mittel vorsieht, um die geburtshilfliche Versorgung unabhängig vom leistungsorientierten Fallpauschalensystem abzusichern. Alle 17 Geburtshilfe-Standorte in Schleswig-Holstein sollen laut Landesgesundheitsministerium profitieren und in den kommenden Tagen entsprechend informiert werden.

Gesundheitsministerin Kerstin von der Decken (CDU) betonte, dass sie weitere Schritte zur dauerhaften Absicherung der laufenden Kosten in der Geburtshilfe besonders in den Flächenländern für erforderlich hält. Von der Decken sagte: „Ich erwarte von der Bundesregierung, dass auch sie dieses Ziel mit der Krankenhausreform verfolgt.“ (di)

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