Nordrhein-Westfalen

Lehrkräftemangel im Gesundheitsbereich: FH Bielefeld fährt zweigleisig

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Bielefeld. Der Personalmangel im Gesundheitswesen betrifft längst auch die Ausbildungsstätten, so die Fachhochschule (FH) Bielefeld. Knapp 1000 Lehrkräfte fehlten kurz- bis mittelfristig an Schulen des Gesundheitswesens in Nordrhein-Westfalen.

Die FH hat sich daher ein Konzept überlegt, wie sie über zwei aufeinander aufbauende Studiengänge bzw. ein Bachelor- und anschließendes Masterstudium Lehrkräfte schneller in den Lehrbetrieb bekommt.

Die Absolventinnen und Absolventen qualifizieren sich demnach mit einem einschlägigen Bachelorabschluss, darunter der Bachelor Gesundheit der FH, für die Tätigkeit als Lehrkraft. Berufsbegleitend setzen sie dann den Masterabschluss drauf.

Genutzt wird diese berufsbegleitende Weiterqualifikation bereits an der Akademie für Gesundheitsberufe der Mühlenkreisklinik Minden. Wie Akademieleiter Oliver Neuhaus berichtet, ist der Einsatz der Bachelorabsolventen im Unterricht durch eine Sonderregelung des Landes möglich.

„Es fehlt an Lehrkräften an den Schulen des Gesundheitswesens, die die dringend benötigten Fachkräfte für Pflege und Therapie ausbilden. Deshalb konnten bereits einige Ausbildungsgänge nicht starten“, sagt Professor Marisa Kaufhold, Leiterin des Masterstudiengangs Berufspädagogik Pflege und Therapie an der FH. Der Masterabschluss erfülle die gesetzlichen Anforderungen für ausgebildete Lehrkräfte an Schulen des Gesundheitswesens. (sam)

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