Ausbildungs-Option

Neuer Studiengang Medizinischer Behandlungsassistent in Dresden

Ab Oktober können sich die ersten Studenten an der Dresdner International University für den Assistenzberuf ausbilden lassen.

Veröffentlicht:

Dresden. In Dresden wird von Oktober an ein neuer Bachelor-Studiengang Medizinischer Behandlungsassistent angeboten.

Der Studiengang sei als Alternative zum Medizinstudium konzipiert worden, teilte die Dresden International University (DIU) mit. Die DIU habe ihn gemeinsam mit der Universitätsklinik Dresden, dem Klinikum Chemnitz und der Sächsischen Landesärztekammer entwickelt.

„Der ‚Medizinische Behandlungsassistent‘ vereint die akademische Tätigkeit des Mediziners mit einer beruflichen Lehre“, sagt Andreas Mogwitz, medizinischer Geschäftsleiter am Uniklinikum Dresden.

Studium auf acht Semester ausgelegt

Die Absolventen dürften direkt am Patienten arbeiten und hätten zugleich eine hohe universitäre Ausbildung. „Sie sind in der Lage, diverse Tätigkeiten zu übernehmen, für die es keine Approbation benötigt“, ergänzte Mogwitz.

Das Studium sei auf acht Semester angelegt. Es seien Präsenzveranstaltungen in Chemnitz und Dresden sowie Online-Lehre vorgesehen. Die Studiengebühren liegen seinen Angaben nach bei rund 600 Euro pro Monat, die von Praxispartnern übernommen würden. Es sei eine Förderung über BAföG möglich. (sve)

Mehr zum Thema
Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Charlotte Kleen

© Babett Ehrt/ Lichtbildwerkstatt

Porträt

Wie Charlotte Kleen Medizin in ihrer ganzen Breite kennenlernt

Mit 71 Patienten und Patientinnen konnte eine Per-Protokoll-Analyse durchgeführt werden. Diese zeigte, dass ASS den Leberfettanteil absolut um 5,9 Prozent reduziert hatte, nach Scheinbehandlung war er dagegen um 4,7 Prozent gestiegen.

© monticellllo / stock.adobe.com

Phase-II-Studie

Taugt ASS zur Behandlung der metabolischen Fettleber?

Mädchen geht chemischen Experimenten in einem Klassenzimmer nach, die Haare stehen ihr zu Berge.

© Andrey Kiselev / stock.adobe.com

Inkretinmimetika

GLP-1: Wie aus dem kleinen Hormon ein Rockstar wird