Uni Mainz

„Quotenstudenten“ starten in Rheinland-Pfalz ins Medizinstudium

Die ersten 15 Studenten, die über ein Auswahlverfahren für künftige Land- oder ÖGD-Ärzte einen Studienplatz erhalten haben, legen an der Uni Mainz los.

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Mainz. An der Uni Mainz haben die ersten Studenten, die über die Landarztquote oder die Quote für den Öffentlichen Gesundheitsdienst einen Medizinstudienplatz erhalten haben, ihre Ausbildung aufgenommen. Insgesamt sind 15 erfolgreiche Bewerber in ihr erstes Semester gestartet, berichtet das Landesgesundheitsministerium.

Studenten, die über eine dieser beiden Quoten ihren Studienplatz bekommen haben, sollen nach Abschluss ihres Studiums zehn Jahre lang in einem unterversorgten Gebiet arbeiten oder im Öffentlichen Gesundheitsdienst eingesetzt werden. Wer dieser Verpflichtung nicht nachkommt, dem droht eine Vertragsstrafe von bis zu 250.000 Euro.

„Durch diese Maßnahmen tritt die Landesregierung sowohl dem drohenden Hausarztmangel – insbesondere in ländlichen Regionen – , als auch den sich abzeichnenden Nachbesetzungsbedarfen im ÖGD, dessen besondere Bedeutung sich gerade während der Corona-Pandemie zeigt, konsequent und stetig entgegen“, sagt Landesgesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD). (chb)

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