Knappe Reserven

Sachsens Gesundheitsministerin ruft zur Blutspende auf

Veröffentlicht:

Dresden. Angesichts knapper Reserven hat Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) zur Blutspende aufgerufen. „Bitte gehen Sie Blut spenden und retten Sie damit Leben!“, sagte sie am Sonntag laut Mitteilung beim „Offenen Regierungsviertel“, nachdem ihr im DRK-Blutspendenmobil Blut abgenommen wurde.

Die Vorräte in den Blutbanken seien wegen der Ferienzeit sehr stark zurückgegangen, aber viele Menschen tagtäglich auf verschiedene Blutpräparate dringend angewiesen. „Meine Bitte ist: Schließen Sie sich an, helfen Sie mit, die Vorräte wieder aufzufüllen und spenden Sie Blut“, appellierte sie. „Jeder halbe Liter zählt!“

Nach Ministeriumsangaben bleibt der Bedarf aus den Kliniken anhaltend hoch, weil in Zeiten des Lockdowns aufgeschobene Behandlungen zusätzlich zum Normalbetrieb nachgeholt werden. Zugleich haben die aus dem Spenderblut gewonnenen Blutpräparate nur eine kurze Haltbarkeit von fünf Tagen bis fünf Wochen. „Reisetätigkeit im Sommer und ein verändertes Freizeitverhalten in der Schönwetterperiode wirken sich derzeit ebenfalls auf das Blutspendeaufkommen aus.“ (dpa)

Schlagworte:
Mehr zum Thema

70 Millionen Euro investiert

Neues Herzzentrum in Chemnitz

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Strukturelle Ursachen ausschließen!

Das sind die Red Flags bei Nackenschmerzen

Herzinsuffizienz

HFrEF-Therapie: So sieht die optimale Therapie (derzeit) aus

Lesetipps
Eine Frau hält eine Lupe über die Abbildung einer Gebärmutter.

© Gambar / stock.adobe.com

Humane Papillomviren

Nach Impfung: HPV-Screening nur zwei- bis dreimal im Leben?

Ein einbandagierter Fuß

© Patrick Bonnor / stock.adobe.com

Wundheilung

Ulcus cruris venosum: Was für die Kompressionstherapie wichtig ist

Rita Süssmuth steht in ihrem Büro im Deutschen Bundestag.

© Bernd von Jutrczenka/dpa

Nachruf

Rita Süssmuth: Kämpferin gegen Diskriminierung