Spezialisierte Versorgung

Unimedizin Mannheim ist Schwerpunktzentrum für Multiple Sklerose

Mit dem MS-Schwerpunktzentrum hat die UMM eine hochspezialisierte Ambulanz geschaffen, die sich speziell auf die MS und verwandte Krankheiten fokussiert.

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Mannheim. Die Universitätsmedizin Mannheim (UMM) ist ein „MS-Schwerpunktzentrum“, das eine fachgerechte Versorgung von Patienten mit Multipler Sklerose (MS) bietet. Das bescheinigen die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) und ihr Landesverband Baden-Württemberg AMSEL (Aktion Multiple Sklerose Erkrankter) der Neurologischen Klinik der UMM, wie die Universitätsmedizin mitteilt. Mit ihrem Zertifikat würdige die DMSG, dass die UMM bei der ambulanten und stationären Versorgung von Menschen mit MS die strengen Qualitätskriterien der Fachgesellschaft erfüllt.

Die Auszeichnung der DMSG würdige unter anderem, dass die Schubtherapie am Universitätsklinikum Mannheim sich an den von Fachgesellschaften entwickelten Leitlinien orientiert. Das Zertifikat stelle weiterhin fest, dass die UMM verlaufsmodifizierende sowie symptomatische Therapien umsetzt und dass Befunderhebung und -dokumentation standardisiert erfolgen.

Mit dem MS-Schwerpunktzentrum hat die UMM eine hochspezialisierte Ambulanz geschaffen, die sich speziell auf die MS und verwandte Krankheiten fokussiert und von einem multidisziplinären Team unter Leitung von Professor Achim Gass, Professor Philipp Eisele und Professor Lucas Schirmer geführt wird.

Bei der Behandlung von MS-Patienten setze das Team unter anderem auch Laboranalysen und die Magnetresonanztomographie ein, um für die Betroffenen die jeweils individuell bestmögliche Therapie zu entwickeln und um beispielsweise auch subtile Zeichen einer entzündlichen Aktivität feststellen zu können, so die Universitätsmedizin Mannheim in ihrer Mitteilung. (eb)

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